Discussion:
Wie dick war das gemeinsame Kursbuch Juni 1991 bis Mai 1992?
(zu alt für eine Antwort)
Michael Zink
2011-01-07 20:17:24 UTC
Permalink
Hallo,

kann jemand sagen, wie dick das erste gemeinsame Kursbuch war?

Zitat Wikipedia:
"mit mehr als 50 mm Stärke ein nahezu unhandliches Format"

Irgendwie kann ich das nicht ganz glauben ...

TIA

Auf Wiederlesen

Michael
Klaus von der Heyde
2011-01-07 20:45:25 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
"mit mehr als 50 mm Stärke ein nahezu unhandliches Format"
Irgendwie kann ich das nicht ganz glauben ...
War aber so. Ich habe es zwar noch, aber zur Zeit nicht zur Hand.

Klaus
Michael Zink
2011-01-08 11:34:21 UTC
Permalink
Post by Klaus von der Heyde
War aber so. Ich habe es zwar noch, aber zur Zeit nicht zur Hand.
Ich verstehe nur nicht, was an einem ca. 5 cm dicken Buch unhandlich
sein soll. (Ich muß aber zugeben, daß ich noch keines in der Hand
hatte und also auch noch keines benutzt habe.)

Dazu kommt dann noch, daß in dem Bericht ein Bild des letzten
4teiligen "Luxus-"Kursbuchs ist, welches zusammen deutlich dicker als
5 cm ist. Aber vielleicht ist ja gerade das der Luxus ...

Auf Wiederlesen

Michael
Ralph A. Schmid, dk5ras
2011-01-08 13:37:19 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Ich verstehe nur nicht, was an einem ca. 5 cm dicken Buch unhandlich
sein soll. (Ich muß aber zugeben, daß ich noch keines in der Hand
hatte und also auch noch keines benutzt habe.)
Unhandlich war eher die Art der Nutzung, mit dem ewigen Herumblättern.
Ich habe meine ersten Wochenendticketfahrten zur Freundin (die, die
inzwischen mit mir verheiratet ist) geplant, weil im ersten Halbjahr
die DB das noch nicht aus dem Rechner heraussuchen konnte, mit der
Maßgabe "ohne IR".


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Michael Zink
2011-01-08 16:32:27 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Unhandlich war eher die Art der Nutzung, mit dem ewigen Herumblättern.
Das glaube ich sofort. Ich denke mal, daß man dazu viel Erfahrung oder
viel Geduld braucht.

Auf Wiederlesen

Michael
Ralph A. Schmid, dk5ras
2011-01-08 18:07:07 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Das glaube ich sofort. Ich denke mal, daß man dazu viel Erfahrung oder
viel Geduld braucht.
Ich hatte wenig Erfahrung und nur bedingt Geduld, aber nachdem ich mal
das Schema erkannt hatte, ging das ganz gut. Nur ein Zug hat mich
irritiert, der laut Kursbuch zwei Züge war. Des Rätsels Lösung, das
Ding hat in einem Bahnhof die Zugnummer geändert und ist einfach
weitergefahren.


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Reinhard Greulich
2011-01-08 20:10:07 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Nur ein Zug hat mich
irritiert, der laut Kursbuch zwei Züge war. Des Rätsels Lösung, das
Ding hat in einem Bahnhof die Zugnummer geändert und ist einfach
weitergefahren.
Das war Stufe 2. Als Stufe 3 gab es ja dann auch noch die
Kurswagenläufe, das waren nicht wenige und da änderte sich die
Zugnummer manchmal mehrfach. Das Kurswagenverzeichnis war aber
praktischerweise immer ein Extraheft, damit man es simultan
aufschlagen konnte.

Gruß - Reinhard.
--
70086

~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Ralph A. Schmid, dk5ras
2011-01-09 09:04:54 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Das war Stufe 2. Als Stufe 3 gab es ja dann auch noch die
Kurswagenläufe, das waren nicht wenige und da änderte sich die
Zugnummer manchmal mehrfach. Das Kurswagenverzeichnis war aber
praktischerweise immer ein Extraheft, damit man es simultan
aufschlagen konnte.
Klar, sowas war aber nicht wochenendticketrelevant.


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Will Berghoff
2011-01-09 13:17:57 UTC
Permalink
Zu meiner Zeit hat man Kursbuchlesen (und Steno) noch in der
Berufsschule gelernt.
Reinhard Greulich
2011-01-09 13:59:46 UTC
Permalink
Post by Will Berghoff
Zu meiner Zeit hat man Kursbuchlesen (und Steno) noch in der
Berufsschule gelernt.
Zu meiner Zeit habe ich es in einer Hauptschule unterrichtet.

Gruß - Reinhard.
--
70086

~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Ralph A. Schmid, dk5ras
2011-01-09 14:05:41 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Zu meiner Zeit habe ich es in einer Hauptschule unterrichtet.
Zum Kursbuch bin ich mir nicht mehr sicher, aber Aushang-Fahrpläne in
der früher üblichen weise, mit Wellenlinien, diversen Symbolen,
riesiger Legende und auf den ersten Blick unübersichtlicher
Darstellung - da haben wir in der Schule gelernt, wie man die liest,
und plötzlich fand man die Darstellung nicht mehr kryptisch, sondern
eindeutig und glasklar. Letztens habe ich so einen mal wieder
gesehen...kann das der Bus in Bayreuth gewesen sein? Habs vergessen...


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Frank W. Werneburg
2011-01-09 15:06:51 UTC
Permalink
... Nur ein Zug hat mich
irritiert, der laut Kursbuch zwei Züge war. Des Rätsels Lösung, das
Ding hat in einem Bahnhof die Zugnummer geändert und ist einfach
weitergefahren.
Das kenne ich auch. Anscheinend gab es das früher sogar relativ häufig.

Weiß jemand, wieso man das eigentlich gemacht hat? Wieso hat man dem
Zug nicht auf seiner gesammten Wegstrecke sienen 'Namen' (Zugnummer)
gelassen? War das nur, um 'zusammenpassende' Zugpaare zu erhalten,
wenn bei den entsprechenden Gegenzügen eine solche Durchbindung
fahrplan- bzw. wagenlaufmäßig nicht möglich war?

Gruß
Frank
--
------------------------------------------------------------------------
***@web.de
http://werneburg.de.vu
Mit vielen Grüßen aus Thüringen, dem grünen Herz Deutschlands
------------------------------------------------------------------------
frank paulsen
2011-01-09 09:49:46 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Unhandlich war eher die Art der Nutzung, mit dem ewigen Herumblättern.
Das glaube ich sofort. Ich denke mal, daß man dazu viel Erfahrung oder
viel Geduld braucht.
mit der zeit kannte man die wichtigsten kursbuchstreckennummern
auswendig, dann brauchte man nur noch ein paar zettel und hatte relativ
fix nuetzliche verbindungen parat.

dank (offline)-Hafas ist das alles aber heute wesentlich bequemer
geworden, auch wenn man mit den wenigen vias manchmal etwas basteln
muss, bis die gewuenschte pufferkuesserverbindung auch gefunden wird.
--
frobnicate foo
Holger Koetting
2011-01-09 11:17:57 UTC
Permalink
Post by frank paulsen
dank (offline)-Hafas ist das alles aber heute wesentlich bequemer
geworden, auch wenn man mit den wenigen vias manchmal etwas basteln
muss, bis die gewuenschte pufferkuesserverbindung auch gefunden wird.
Das Hafas-Problem war seinerzeit weniger die wenigen Via-Angaben,
die damals mit dreien sogar höher als die zwei von heute lagen,
sondern daß es aufgrund seines Suchalgorithmus real existente
Verbindungen nicht fand. Ich erinnere mich daran, daß es
regelmäßig nicht in der Lage war, von sich aus bestimmte
Verbindungen über Würzburg-Bamberg-Lichtenfels-Hof oder Saalfeld
anzuzeigen, wenn man nicht wußte, daß man explizit eine dieser
Stationen als Via eingeben mußte, um die "Raumbegrenzung" der
Hafas-Suche neu zu triggern. Da hatte die Kursbuchsuche den
Vorteil, daß man in diversen Fällen in leeren Zügen weiterreisen
konnte, weil sich der gewöhnliche SWT-Kunde auf den Zettel
verlies, den er da vorliegen hatte und der ihm Umsteigen in
$sonstwo vorschlug.
Oder der klassische Fall der rechtrheinischen RE-Nutzung von
Koblenz nach Köln, die so gut wie in keiner elektronischen
Auskunft erschien, weil dieser ein paar Minuten langsamer war
als der linksrheinische. Also hat sich links alles gequetscht
und rechts hast Du ein schönes Bm 23x-Abteil für Dich alleine
gehabt.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Torsten Jerzembeck
2011-01-09 15:39:41 UTC
Permalink
Post by Holger Koetting
Oder der klassische Fall der rechtrheinischen RE-Nutzung von
Koblenz nach Köln, die so gut wie in keiner elektronischen
Auskunft erschien, weil dieser ein paar Minuten langsamer war
als der linksrheinische. Also hat sich links alles gequetscht
und rechts hast Du ein schönes Bm 23x-Abteil für Dich alleine
gehabt.
Hannover - Berlin über Stendal - Rathenow war auch so ein Beispiel. Wenn
ich mich richtig erinnere, reichten da nicht mal "Stendal" und
"Rathenow" als Via-Punkte, um zuverlässig Schlenker über Magdeburg
und/oder Brandenburg auszuschließen, sondern man mußte irgendwelche
Dörfer zwischen Oebisfelde und Stendal einerseits und Stendal und
Rathenow andererseits angeben. Dann hatte man als Student ohne Geld
allerdings ein gemütliches 2. Klasse-Abteil im Reichsbahn-Bom für sich,
konnte die Armlehnen hochklappen und auf der Kunstlederbank ausgestreckt
den Geruch von Freiheit und Abenteuer genießen ;-), während sich die
Massen bei den langen Umsteigepausen in Braunschweig Hbf und Magdeburg Hbf
und in den Zügen dazwischen knubbelten.

(Heutzutage fahre ich allerdings auf dieser Strecke lieber im ICE. Man
wird halt doch bequemer, und die rosa Brille der Nostalgie verklärt
vieles, was einen im täglichen Erleben vermutlich furchtbar genervt
hätte oder sogar hat...)

Grüße aus Bad Cannstatt,

=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Oberschlesische Str. 61 * D-70374 Stuttgart
Exil-Westfale * PGP: B74DB58D * MIME welcome * Generation Tux * ><o(((°>
Ralph A. Schmid, dk5ras
2011-01-10 04:28:52 UTC
Permalink
Post by Torsten Jerzembeck
Hannover - Berlin über Stendal - Rathenow war auch so ein Beispiel.
1994/1995 Plauen (Vogtland) - Günzburg (Donau), da wurde man immer
über Augsburg geschickt. Günzburg - Plauen lief dagegen über das
billigere und schnellere Donauwörth. Für die Rückfahrt mußte ich
jedesmal am Schalter dazusagen, "über Donauwörth".


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
U***@web.de
2017-03-04 15:25:38 UTC
Permalink
Post by Holger Koetting
Post by frank paulsen
dank (offline)-Hafas ist das alles aber heute wesentlich bequemer
geworden, auch wenn man mit den wenigen vias manchmal etwas basteln
muss, bis die gewuenschte pufferkuesserverbindung auch gefunden wird.
Das Hafas-Problem war seinerzeit weniger die wenigen Via-Angaben,
die damals mit dreien sogar höher als die zwei von heute lagen,
sondern daß es aufgrund seines Suchalgorithmus real existente
Verbindungen nicht fand. Ich erinnere mich daran, daß es
regelmäßig nicht in der Lage war, von sich aus bestimmte
Verbindungen über Würzburg-Bamberg-Lichtenfels-Hof oder Saalfeld
anzuzeigen, wenn man nicht wußte, daß man explizit eine dieser
Stationen als Via eingeben mußte, um die "Raumbegrenzung" der
Hafas-Suche neu zu triggern.
Für etwa welche Art von Start-Ziel-Kombinationen?
Post by Holger Koetting
Da hatte die Kursbuchsuche den
Vorteil, daß man in diversen Fällen in leeren Zügen weiterreisen
konnte, weil sich der gewöhnliche SWT-Kunde auf den Zettel
verlies, den er da vorliegen hatte und der ihm Umsteigen in
$sonstwo vorschlug.
Waren die von Hafas ohne Viaeingabe gefundenen Verbindungen zeitaufwendiger, umstiegsreicher oder nur voller?

Bestehen die beschriebenen Probleme auch heute noch mit der Internet-Auskunft (in Ermangelung einer noch 2017 gültigen DB-Offline-Version)?

Gruß, ULF

Klaus von der Heyde
2011-01-09 16:57:59 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Ich verstehe nur nicht, was an einem ca. 5 cm dicken Buch unhandlich
sein soll. (Ich muß aber zugeben, daß ich noch keines in der Hand
hatte und also auch noch keines benutzt habe.)
Es gibt einige Taschenbücher, die dicker sind (Fantasyromane sind hier
die üblichen Verdächtigen). Das Kursbuch hat(te) allerdings ein
grösseres Format und man blättert viel mehr darin herum. Mein 1991
ist irgendwann aus dem Leim gegangen.

Klaus
Torsten Jerzembeck
2011-01-08 00:12:50 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
kann jemand sagen, wie dick das erste gemeinsame Kursbuch war?
"mit mehr als 50 mm Stärke ein nahezu unhandliches Format"
Irgendwie kann ich das nicht ganz glauben ...
Gerade nachgemessen: knapp 60 mm (in Worten: sechzig Millimeter). Ohne
Beilagen (Kurswagenverzeichnis, IC-Fahrplan, Übersichtskarte).

Das Kursbuch 1998/99 ist mit 78 mm noch dicker und die dickste
einbändige Ausgabe in meinem Bestand. Ab 1999 wurde das Kursbuch dann in
mehreren Bänden herausgegeben: Zuerst zweibändig (1999/2000; Teil A
"Fernverbindungen" und Teil B "Regionalverbindungen"), dann dreibändig
(2000/2001, Teil A "Fernverbindungen", Teil B "Regionalverbindungen 100
- 498" und Teil C "Regionalverbindungen 500 - 999") und schließlich in
der bis zum Schluß beibehaltenen achtbändigen Aufteilung (ab 2001/2002).

Grüße aus Bad Cannstatt,

=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Oberschlesische Str. 61 * D-70374 Stuttgart
Exil-Westfale * PGP: B74DB58D * MIME welcome * Generation Tux * ><o(((°>
Ralph A. Schmid, dk5ras
2011-01-08 08:50:34 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
"mit mehr als 50 mm Stärke ein nahezu unhandliches Format"
Irgendwie kann ich das nicht ganz glauben ...
Doch, so ein Wälzer war das, kommt hin.


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Loading...