Discussion:
Autoreisezuege (was: Ist Smart Metering (intelligente elektronische Stromzaehler) in Deutschland schon ein Thema das verunsichert?)
(zu alt für eine Antwort)
Matthias Dingeldein
2015-07-11 11:37:41 UTC
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Hallo Matthias,
Dumme Randfrage: Ich meine mich zu erinnern, bereits vor längerer Zeit
irgewndwo gelesen zu haben, daß der Autozug-Verkehr der DB völlig
eingestellt worden wäre - ist dem doch nicht so?
...
die DDm (also die Autotransportwagen) in groesserer Zahl Fristablauf
hatten und aufgearbeitet werden muessten. Andererseits habe ich auch
Also wohl "Kostengründe". Wie in alten Bundesbahnzeiten: wenn eine Strecke
wegen zu schwacher Bedienung unrentabel wurde, wurde die Bedienung
reduziert, was sie noch weniger rentabel machte. Und dann wurde sie
abgebaut (heute: "rückgebaut").
nichts davon gehoert, dass der Sylt-Shuttle tot waere (das ist -- oder
war zumindest -- DB AutoZug).
Ist das der "Ur-Dienst"?
Den Sylt-Shuttle gibts schon seit Jahrzehnten, ob das der erste Autoreisezug
war, weiss ich nicht (in der Schweiz gibts auf diversen Paessen auch
Autoverladung), ob Fernzuege mit Autoverladung (also die, fuer die die DDm
damals entwickelt und gebaut wurden) frueher oder spaeter aufgetaucht sind
... gute Frage. Ich *vermute* mal, dass die spaeter kamen.
Die typische Klientel fuer die Autoreisezuege waren/sind Leute, die von
weit im Norden weit in den Sueden wollten, sich die lange Autofahrt aber
nicht antun wollten, und Oldtimerbesitzer.
Wenn die Fahrt nicht zu teuer wäre - und der Dienst besser bekannt
(-gemacht würde) - könnte ich mir schon ein merkliches Interesse
vorstellen. Er ist natürlich ziemlich aufwendig, aber die Waggons sind
ja schon da.
das Marketing von DB AutoZug ist legendaer schlecht, ja :-/
Wenn man wollen wuerde, koennte man aehnlich zu den ganzen BahnCard-
Mietauto-Konzepten ein Elektroauto-Autoreisezug-Ladestation-Konzept
bewerben, man braeuchte lediglich die Wagen bei der Aufarbeitung mit
Das wäre sicher eine ansprechende Idee und könnte die Elektro-Fahrerei
ankurbeln. Eigentlich sollte das sogar förderungsfähig sein. Aber...
inzwischen scheint die "Elektro-Mobilität" wieder eher unerwünscht
geworden zu sein. Die letzte beschlossene Fördermaßnahme (für
"Endkunden"!) belief sich im Endeffekt auf eine Sonderabschreibung für
Firmen, die Elektro-Autos in ihrer Firmenflotte betreiben.
ja, man haette am Anfang des E-Auto-Hypes drauf anspringen muessen, dann
haette man die Wagen schoen mit E-Auto-Anschub-Hilfe modernisieren koennen,
und haette jetzt fuer die naechsten ein, zwei Jahrzehnte Wagenmaterial (so
ist die Anschubhilfe in andere Dinge geflossen, von denen ich mal ganz
pauschal vermute, dass sie weniger Nutzen fuer die Allgemeinheit haben, als
ein funktionierendes Netz von Autoreisezuegen es haette)
Ladestation ausruesten (Zugsammelschiene ist vorhanden), ggfs. mit den
Zielstaedten der Verbindungen wegen Ladeinfrastruktur reden (wegen
Aufladen waehrend des Urlaubs, zur Not stellt man 10 Ladestellen an den
...
Deine Ideene schauen so gut aus, daß sie unmöglich realisiert werden
können, wenigstens in Deutschland.
fuer diesen Aspekt muesste man eigentlich nach deb.eisenbahntechnik oder
deb.bahnpolitik, aber weil die ungeklaerte Frage oben historischer Natur
ist, nehme ich mal de.etc.bahn.historisch mit rein ... f'up2 lasse ich
erstmal, weil ich vermute, dass nicht alle hier Lesenden und am Thema
Interessierten auch debh mitlesen (ggfs. dann setzen)

Gruss, Matthias Dingeldein
--
... und immer ne Handbreit Schiene unter den Raedern!
Michael Kümmling
2015-07-11 13:36:38 UTC
Permalink
Post by Matthias Dingeldein
Dumme Randfrage: Ich meine mich zu erinnern, bereits vor längerer Zeit
irgewndwo gelesen zu haben, daß der Autozug-Verkehr der DB völlig
eingestellt worden wäre - ist dem doch nicht so?
...
die DDm (also die Autotransportwagen) in groesserer Zahl Fristablauf
hatten und aufgearbeitet werden muessten. Andererseits habe ich auch
Also wohl "Kostengründe". Wie in alten Bundesbahnzeiten: wenn eine Strecke
wegen zu schwacher Bedienung unrentabel wurde, wurde die Bedienung
reduziert, was sie noch weniger rentabel machte. Und dann wurde sie
abgebaut (heute: "rückgebaut").
nichts davon gehoert, dass der Sylt-Shuttle tot waere (das ist -- oder
war zumindest -- DB AutoZug).
Ist das der "Ur-Dienst"?
Den Sylt-Shuttle gibts schon seit Jahrzehnten, ob das der erste Autoreisezug
war, weiss ich nicht (in der Schweiz gibts auf diversen Paessen auch
Autoverladung), ob Fernzuege mit Autoverladung (also die, fuer die die DDm
damals entwickelt und gebaut wurden) frueher oder spaeter aufgetaucht sind
... gute Frage. Ich *vermute* mal, dass die spaeter kamen.
Seit 1930 werden in Deutschland PKW der Reisenden befördert (nach Sylt
wohl seit 1932), erst mal aber nur als Ladegut in Güterzügen.

Im Autozug nach Sylt durften dann die Reisenden irgendwann im PKW sitzen
bleiben (Wikipedia nennt 1950).

Richtige Autoreisezüge gibt es aber in Deutschland erst seit 1956.
Damals noch mit geschlossenen Doppelstockwagen, die von der Seite
beladen wurden. Bald danach hat man auch noch für den Reisezugeinsatz
angepasste Güterwagen genutzt. Die heutigen DDm wurden dann 1969 gebaut.

Der Sylt-Shuttle hatte aber wohl immer seinen eigenen Fahrzeugpark, auch
wenn einige Fahrzeugbauarten sowohl im Sylt-Shuttle als auch in
Autoreisezügen eingesetzt wurden.

Viele Grüße
Micha
Sieghard Schicktanz
2015-07-11 22:01:44 UTC
Permalink
Hallo Matthias,
Post by Matthias Dingeldein
Den Sylt-Shuttle gibts schon seit Jahrzehnten, ob das der erste
Autoreisezug war, weiss ich nicht (in der Schweiz gibts auf diversen
Da hat ja Michael Kümmling ausführliches dazu geschrieben. Schon auch
interessant, wie sich das entwickelt hat.
Post by Matthias Dingeldein
Wenn die Fahrt nicht zu teuer wäre - und der Dienst besser bekannt
(-gemacht würde) - könnte ich mir schon ein merkliches Interesse
...
Post by Matthias Dingeldein
das Marketing von DB AutoZug ist legendaer schlecht, ja :-/
Nichtmal das. Wenn ich mich nicht mal bisserl für Eisenbahnen interessiert
hätte oder den erwähnten Artikel nicht gesehen hätte, wüßte ich nichtmal,
_daß_ es sowas überhaupt gibt...

[Elektroauto-Autoreisezug mit-Ladestation]
Post by Matthias Dingeldein
Das wäre sicher eine ansprechende Idee und könnte die Elektro-Fahrerei
ankurbeln. Eigentlich sollte das sogar förderungsfähig sein. Aber...
...
Post by Matthias Dingeldein
ja, man haette am Anfang des E-Auto-Hypes drauf anspringen muessen, dann
haette man die Wagen schoen mit E-Auto-Anschub-Hilfe modernisieren
Dazu ist die Bahn - besonders jetzt, _nach_ der "Privatisierung" - doch
viel zu träge. Ein "paar Jahre" brauchen die schon, um überhaupt was zu
merken. Nur wenn es darum geht, lästige Kunden auf die Straße abzuschieben,
dann werden die Manager aktiv...
Ansonsten lebt die Bahn doch scheint's eher von Streckenstilllegungen,
oder?
Post by Matthias Dingeldein
Deine Ideene schauen so gut aus, daß sie unmöglich realisiert werden
können, wenigstens in Deutschland.
fuer diesen Aspekt muesste man eigentlich nach deb.eisenbahntechnik oder
...
Sorry, lese ich keine davon.
--
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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Marc Haber
2015-07-12 05:29:20 UTC
Permalink
Post by Sieghard Schicktanz
Dazu ist die Bahn - besonders jetzt, _nach_ der "Privatisierung" - doch
viel zu träge. Ein "paar Jahre" brauchen die schon, um überhaupt was zu
merken. Nur wenn es darum geht, lästige Kunden auf die Straße abzuschieben,
dann werden die Manager aktiv...
Ansonsten lebt die Bahn doch scheint's eher von Streckenstilllegungen,
oder?
Lallbla.

Grüße
Marc
--
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Wolfgang Kynast
2015-07-12 08:06:57 UTC
Permalink
On Sun, 12 Jul 2015 00:01:44 +0200, "Sieghard Schicktanz" posted:

...
Post by Sieghard Schicktanz
Dazu ist die Bahn - besonders jetzt, _nach_ der "Privatisierung" - doch
viel zu träge. Ein "paar Jahre" brauchen die schon, um überhaupt was zu
merken. Nur wenn es darum geht, lästige Kunden auf die Straße abzuschieben,
dann werden die Manager aktiv...
Ansonsten lebt die Bahn doch scheint's eher von Streckenstilllegungen,
oder?
Das typische Geschwätz eines Bockigen Alten Mannes. Geh Parksünder
aufschreiben.
Post by Sieghard Schicktanz
Post by Matthias Dingeldein
Deine Ideene schauen so gut aus, daß sie unmöglich realisiert werden
können, wenigstens in Deutschland.
fuer diesen Aspekt muesste man eigentlich nach deb.eisenbahntechnik oder
...
Sorry, lese ich keine davon.
Ach so. Kein Interesse, keine Ahnung, aber lallen.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Sieghard Schicktanz
2015-07-12 20:55:14 UTC
Permalink
Hallo Wolfgang,
Post by Wolfgang Kynast
Post by Sieghard Schicktanz
Dazu ist die Bahn - besonders jetzt, _nach_ der "Privatisierung" - doch
viel zu träge. Ein "paar Jahre" brauchen die schon, um überhaupt was zu
...
Post by Wolfgang Kynast
Das typische Geschwätz eines Bockigen Alten Mannes. Geh Parksünder
aufschreiben.
Danke, letzteres überlasse ich lieber Dir.
Aber anstatt Beobachtungen durch Information zu relativieren, kann das
"Jungvolk" (?) bloß zusammenhanglose Rambo-Parolen von sich geben.
Wo sind denn die umfangreichen Streckenneubauten im Nahverkehrsbereich?
Wo sind die Fahrplanverdichtungen in der Fläche?
Hier gab's mal eine Bahnstrecke, da liegt jetzt eine Straße drauf. Und die
Busse fahren zwei-, dreimal, höchstens viermal untertags, außerhalb des
Schul- und Berufsverkehrs.
Post by Wolfgang Kynast
Post by Sieghard Schicktanz
Post by Matthias Dingeldein
fuer diesen Aspekt muesste man eigentlich nach deb.eisenbahntechnik
...
Post by Wolfgang Kynast
Post by Sieghard Schicktanz
Sorry, lese ich keine davon.
Ach so. Kein Interesse, keine Ahnung, aber lallen.
Warum tust Du's dann?

(Lass' Dir lieber mal Deinen "Ironiedetektor" nachstellen. Oder besorg' Dir
überhaupt mal einen, wenn Du mit dem Erkennen Schwierigkeiten hast.)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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Rolf Mantel
2015-07-13 07:28:03 UTC
Permalink
Post by Sieghard Schicktanz
Wo sind denn die umfangreichen Streckenneubauten im Nahverkehrsbereich?
Wo der Nahverkehrsbereich von existierenden Strecken sinnvoll abgedeckt
ist, sind umfangreiche Streckenneubauen nicht nötig. Wo in den 1960er
Jahren Strecken abgebaut wurden, werden sie seit 1990 bei Bedarf wieder
reaktiviert. In Rheinland-Pfalz z.B. Winden-Wissembourg,
Hinterweidenthal - Dahn.
Post by Sieghard Schicktanz
Wo sind die Fahrplanverdichtungen in der Fläche?
In Rheinland-Pfalz z.B. hat der Rheinland-Pfalz Takt seit Einführung ca.
1994 mindestens zur Verdoppelung der Fahrgastzahlen geführt. In
Badenn-Württemberg hat die Einführung der S-Bahn 'Rhein-Neckar' viele
Strecken vom Stundentakt auf den Halbstundentakt verdichtet.
Post by Sieghard Schicktanz
Hier gab's mal eine Bahnstrecke, da liegt jetzt eine Straße drauf. Und die
Busse fahren zwei-, dreimal, höchstens viermal untertags, außerhalb des
Schul- und Berufsverkehrs.
Wenn bei euch noch nicht mal genug Nachfrage ist nach Busverkehr, kannst
du dich nicht beschweren, dass die Baqhn hier keine Millionen verbuddelt
ohne Hoffnung, jemals damit Geld zu verdienen.
Hanno Foest
2015-07-13 09:26:34 UTC
Permalink
Post by Rolf Mantel
Wo der Nahverkehrsbereich von existierenden Strecken sinnvoll abgedeckt
ist, sind umfangreiche Streckenneubauen nicht nötig. Wo in den 1960er
Jahren Strecken abgebaut wurden, werden sie seit 1990 bei Bedarf wieder
reaktiviert. In Rheinland-Pfalz z.B. Winden-Wissembourg,
Hinterweidenthal - Dahn.
Rosinenpickerei. Nach einem Wachstumskurs sieht das hier nicht aus:

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http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article119087226/Nahverkehr-steht-vor-vielen-Streckenstilllegungen.html

http://www.eisenbahnclub-neubrandenburg.de/nachrichten/nachricht.php?id=65

Ich erinnere mich, ohne eine Quelle zur Hand zu haben, gerade in den
1990ern an viele Streckenstillegungen, wobei es da durchaus private
Interessenten gab, die Bahn aber nicht verkaufen wollte, um sich selber
nicht Konkurrenz zu machen.
Post by Rolf Mantel
Post by Sieghard Schicktanz
Hier gab's mal eine Bahnstrecke, da liegt jetzt eine Straße drauf. Und die
Busse fahren zwei-, dreimal, höchstens viermal untertags, außerhalb des
Schul- und Berufsverkehrs.
Wenn bei euch noch nicht mal genug Nachfrage ist nach Busverkehr, kannst
du dich nicht beschweren, dass die Baqhn hier keine Millionen verbuddelt
ohne Hoffnung, jemals damit Geld zu verdienen.
Die Frage ist, ob die Taktung gering ist wegen geringer Nachfrage, oder
ob die Nachfrage gering ist wegen geringer Taktung.

Hanno
Henning Koch
2015-07-13 18:07:23 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Ich erinnere mich, ohne eine Quelle zur Hand zu haben, gerade in den
1990ern an viele Streckenstillegungen, wobei es da durchaus private
Interessenten gab, die Bahn aber nicht verkaufen wollte, um sich selber
nicht Konkurrenz zu machen.
warum fürchtet man denn eigentlich Konkurrenz in einem Geschäftszweig,
den man selber nicht (mehr) bedienen möchte/kann?
Marc Haber
2015-07-14 06:42:33 UTC
Permalink
Post by Henning Koch
Post by Hanno Foest
Ich erinnere mich, ohne eine Quelle zur Hand zu haben, gerade in den
1990ern an viele Streckenstillegungen, wobei es da durchaus private
Interessenten gab, die Bahn aber nicht verkaufen wollte, um sich selber
nicht Konkurrenz zu machen.
warum fürchtet man denn eigentlich Konkurrenz in einem Geschäftszweig,
den man selber nicht (mehr) bedienen möchte/kann?
Man ging nicht ganz zu unrecht davon aus, dass die heutige
Autozugklientel weiterhin Autozug fahren würde, wenn es weiterhin ein
solches Angebot gäbe. Bei ersatzloser Einstellung des Angebots hat man
sich vermutlich erhofft, einen Teil der ehemaligen Autozugkunden im
ICE wiederzusehen.

Grüße
Marc
--
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Sieghard Schicktanz
2015-07-13 23:41:44 UTC
Permalink
Hallo Rolf,
Post by Rolf Mantel
Post by Sieghard Schicktanz
Wo sind denn die umfangreichen Streckenneubauten im Nahverkehrsbereich?
Wo der Nahverkehrsbereich von existierenden Strecken sinnvoll abgedeckt
ist, sind umfangreiche Streckenneubauen nicht nötig. Wo in den 1960er
Da kenne ich ein par Gebiete, wo das mit der "sinnvollen" Abdeckung nur aus
einem ganz bestimmten Blickwinkel zutrifft, der ganz bestimmt nicht der der
dort leben( müssen)den ist.
Post by Rolf Mantel
Jahren Strecken abgebaut wurden, werden sie seit 1990 bei Bedarf wieder
reaktiviert. In Rheinland-Pfalz z.B. Winden-Wissembourg,
Hinterweidenthal - Dahn.
Mag für dort stimmen, soweit dort noch wenigstens die Trassen freiliegen.
Wie geschrieben, _hier_ ist die Trasse schon lange vollständig verkauft und
überbaut, zu einem guten Teil mit einer Straße, zu einem anderen mit
Siedlungen. Und das ist mit SIcherheit nicht die einzige solche Trasse.
Post by Rolf Mantel
Post by Sieghard Schicktanz
Wo sind die Fahrplanverdichtungen in der Fläche?
In Rheinland-Pfalz z.B. hat der Rheinland-Pfalz Takt seit Einführung ca.
1994 mindestens zur Verdoppelung der Fahrgastzahlen geführt. In
Badenn-Württemberg hat die Einführung der S-Bahn 'Rhein-Neckar' viele
Strecken vom Stundentakt auf den Halbstundentakt verdichtet.
Glückliche Gegend. Anderswo scht's hat anders aus.
Post by Rolf Mantel
Wenn bei euch noch nicht mal genug Nachfrage ist nach Busverkehr, kannst
du dich nicht beschweren, dass die Baqhn hier keine Millionen verbuddelt
ohne Hoffnung, jemals damit Geld zu verdienen.
Die Nachfrage nach dem Busvekehr ist halt wegen der Verbindungen der
Nachfrage nach dem eigenen Auto gewichen. Die Millionen mußten halt dafür
verbuddelt werden, daß man die Bahnanlagen _los_ wurde, weil die Bahn die
Strecke nicht mehr betreiben wollte. Die ganzen Fahrpreiserhöhungen vorher
haben halt nicht gelangt, die Strecke "wirtschaftlich" zu machen...
(Der Quotient der Produkte aus Fahrgastentwicklung und Fahrpreis zwischen
nach und vor der Erhöhung war jeweils deutlich kleiner als 1.)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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Rolf Mantel
2015-07-14 07:13:11 UTC
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Post by Sieghard Schicktanz
Post by Rolf Mantel
In Rheinland-Pfalz z.B. hat der Rheinland-Pfalz Takt seit
Einführung ca. 1994 mindestens zur Verdoppelung der Fahrgastzahlen
geführt. In Baden-Württemberg hat die Einführung der S-Bahn
'Rhein-Neckar' viele Strecken vom Stundentakt auf den
Halbstundentakt verdichtet.
Glückliche Gegend. Anderswo scht's hat anders aus.
Daran siehst du sofort den Schuldigen: die Politik, nicht die Bahn.

Rheinland-Pfalz (fast so groß wie Hessen aber etwas über halb so viele
Einwohner und halb so viele Einnahmen) hat als einziges Bundesland die
Regionalisierungsmittel wie vorgesehen vollständig in die Bestellung von
Bahnleistungen gesteckt (andere Bundesländer haben die
Regionalsisierungsmittel teilweise zur Deckung anderer Defizite im ÖPNV
Bereich zweckentfremdet); selbst ein Flächenland kann gute
Bahnversorgung anbieten.

In Thüringen hat die Bahn in den 1990er Jahren das 'Sonneberger Netz'
modernisiert; kurze Zeit später hat das Land Thüringen die
Verkehrsleistungen auf einem Teil des frisch renovierten Netzes
abbestellt. Seither investiert die Bahn nur noch in solche
Nahverkehrsstrecken, bei denen das Bundesland Bestellgarantieren (IIRC
für 20 Jahre) abgibt, also fast nur noch in den Ballungsgebieten.
Christoph Müller
2015-07-14 09:30:59 UTC
Permalink
Post by Rolf Mantel
Post by Sieghard Schicktanz
Post by Rolf Mantel
In Rheinland-Pfalz z.B. hat der Rheinland-Pfalz Takt seit
Einführung ca. 1994 mindestens zur Verdoppelung der Fahrgastzahlen
geführt. In Baden-Württemberg hat die Einführung der S-Bahn
'Rhein-Neckar' viele Strecken vom Stundentakt auf den
Halbstundentakt verdichtet.
Glückliche Gegend. Anderswo scht's hat anders aus.
Daran siehst du sofort den Schuldigen: die Politik, nicht die Bahn.
Die Bahnspezialisten erwarten Normalmenschen (und Politiker) bei der
Bahn. Also sollten die Bahnspezialisten der Bahn auch Vorschläge auf den
Tisch legen und nicht warten, bis die Politik irgendwas bei ihnen
bestellt. Aber sie warten tatsächlich darauf, dass die Politik bei der
Bahn bestellt. Die Eigeninitiative bei der Bahn geht gegen Null, womit
sie aus Eigenantrieb längst nicht mehr überlebensfähig ist.
--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
Marc Haber
2015-07-14 14:22:06 UTC
Permalink
Post by Christoph Müller
Post by Rolf Mantel
Post by Sieghard Schicktanz
Post by Rolf Mantel
In Rheinland-Pfalz z.B. hat der Rheinland-Pfalz Takt seit
Einführung ca. 1994 mindestens zur Verdoppelung der Fahrgastzahlen
geführt. In Baden-Württemberg hat die Einführung der S-Bahn
'Rhein-Neckar' viele Strecken vom Stundentakt auf den
Halbstundentakt verdichtet.
Glückliche Gegend. Anderswo scht's hat anders aus.
Daran siehst du sofort den Schuldigen: die Politik, nicht die Bahn.
Die Bahnspezialisten erwarten Normalmenschen (und Politiker) bei der
Bahn. Also sollten die Bahnspezialisten der Bahn auch Vorschläge auf den
Tisch legen und nicht warten, bis die Politik irgendwas bei ihnen
bestellt. Aber sie warten tatsächlich darauf, dass die Politik bei der
Bahn bestellt.
Lall.
Post by Christoph Müller
Die Eigeninitiative bei der Bahn geht gegen Null, womit
sie aus Eigenantrieb längst nicht mehr überlebensfähig ist.
Lall.

Grüße
Marc
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Marc Haber
2015-07-14 14:22:06 UTC
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Post by Rolf Mantel
In Thüringen hat die Bahn in den 1990er Jahren das 'Sonneberger Netz'
modernisiert; kurze Zeit später hat das Land Thüringen die
Verkehrsleistungen auf einem Teil des frisch renovierten Netzes
abbestellt.
Die einzige Strecke im Sonneberger Netz die aktuell ohne Verkehr ist
ist Ernstthal - Probstzelle, auf allen anderen (mir bekannten) wird da
aktuell mindestens im Zweistundentakt gefahren. Gut, ob es dafür ein
richtiges ESTW gebraucht hätte, steht auf einem anderen Blatt.

Grüße
Marc
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Rolf Mantel
2015-07-14 14:55:13 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Rolf Mantel
In Thüringen hat die Bahn in den 1990er Jahren das 'Sonneberger Netz'
modernisiert; kurze Zeit später hat das Land Thüringen die
Verkehrsleistungen auf einem Teil des frisch renovierten Netzes
abbestellt.
Die einzige Strecke im Sonneberger Netz die aktuell ohne Verkehr ist
ist Ernstthal - Probstzelle, auf allen anderen (mir bekannten) wird da
aktuell mindestens im Zweistundentakt gefahren. Gut, ob es dafür ein
richtiges ESTW gebraucht hätte, steht auf einem anderen Blatt.
Weitere Recherche http://www.pro-bahn.de/pbz/articles/104_sonneberg.pdf
zeigt, dass sich damals DB Netz und Thüringen nicht einigen konnten und
in der Folge ein anderes Unternehmen die Strecke zum Weiterbetrieb pachtete.
Marc Haber
2015-07-14 20:21:07 UTC
Permalink
Post by Rolf Mantel
Post by Marc Haber
Post by Rolf Mantel
In Thüringen hat die Bahn in den 1990er Jahren das 'Sonneberger Netz'
modernisiert; kurze Zeit später hat das Land Thüringen die
Verkehrsleistungen auf einem Teil des frisch renovierten Netzes
abbestellt.
Die einzige Strecke im Sonneberger Netz die aktuell ohne Verkehr ist
ist Ernstthal - Probstzelle, auf allen anderen (mir bekannten) wird da
aktuell mindestens im Zweistundentakt gefahren. Gut, ob es dafür ein
richtiges ESTW gebraucht hätte, steht auf einem anderen Blatt.
Weitere Recherche http://www.pro-bahn.de/pbz/articles/104_sonneberg.pdf
zeigt, dass sich damals DB Netz und Thüringen nicht einigen konnten und
in der Folge ein anderes Unternehmen die Strecke zum Weiterbetrieb pachtete.
Ah, das stimmt natürlich.

Grüße
Marc
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Roland Ertelt
2015-07-19 10:35:38 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Rolf Mantel
In Thüringen hat die Bahn in den 1990er Jahren das 'Sonneberger Netz'
modernisiert; kurze Zeit später hat das Land Thüringen die
Verkehrsleistungen auf einem Teil des frisch renovierten Netzes
abbestellt.
Die einzige Strecke im Sonneberger Netz die aktuell ohne Verkehr ist
ist Ernstthal - Probstzelle,
Weil man dort im Zuge der Erneuerung der ICE-Trasse Nürnberg-Berlin in
den 90ern teilweise die Weichen ausgebaut hat. Die Strecke endet kurz
vor dem Probstzellaer Bhf bzw hat man das Gleisdreieck aus Richtung
Saalfeld unbrauchbar gemacht... Aufgrund des Status als
Grenzbahnhof(Sperrgebiet) hatte man nämlich den Probstzellaer Bahnhof zu
DDR-Zeiten, ohne dort Kopf machen zu müssen, umfahrbar gemacht und einen
Haltepunkt direkt an der Strecke eingerichtet.

Letztlich war es aber eine (bahn-)politische Entscheidung, die dringend
sanierungsbedürftige Strecke zwischen Probstzella und Schmiedefeld
stillzulegen. Dass die wenigen verbliebenen Pendler von Saalfeld
(Probstzella) jetzt +1h über Coburg müssten dürfte der Attraktivität der
Verbindung Saalfeld-(Probstzella-)Sonneberg nicht zuträglich sein. Da
fällt die Wahl "Auto" eher leicht...

Das überbauen von Strecken ist ja nach wie vor ein propates Mittel der
DB sich Wettbewerb vom Hals zu halten.

Roland

Sieghard Schicktanz
2015-07-14 23:18:13 UTC
Permalink
Hallo Rolf,
Post by Rolf Mantel
Post by Sieghard Schicktanz
Glückliche Gegend. Anderswo scht's hat anders aus.
^ie
Post by Rolf Mantel
Daran siehst du sofort den Schuldigen: die Politik, nicht die Bahn.
Ahja.
Post by Rolf Mantel
Rheinland-Pfalz (fast so groß wie Hessen aber etwas über halb so viele
Einwohner und halb so viele Einnahmen) hat als einziges Bundesland die
Regionalisierungsmittel wie vorgesehen vollständig in die Bestellung von
Bahnleistungen gesteckt (andere Bundesländer haben die
Fragt sich nur, was die Länder überhaupt mit der "Bestellung von
Bahnleistungen" zu tun habensollten, wenn die Bahn privat betrieben wird
(bzw. werden soll). Da ist doch die Bahn selber für ihre Arbeitsfähigkeit
verantwortlich.

...
Post by Rolf Mantel
abbestellt. Seither investiert die Bahn nur noch in solche
Nahverkehrsstrecken, bei denen das Bundesland Bestellgarantieren (IIRC
für 20 Jahre) abgibt, also fast nur noch in den Ballungsgebieten.
Klar, nur kein Risiko eingehen, es könnte ja schiefgehen und
funktionieren...
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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Rolf Mantel
2015-07-15 06:58:24 UTC
Permalink
Post by Sieghard Schicktanz
Hallo Rolf,
Post by Rolf Mantel
Rheinland-Pfalz (fast so groß wie Hessen aber etwas über halb so viele
Einwohner und halb so viele Einnahmen) hat als einziges Bundesland die
Regionalisierungsmittel wie vorgesehen vollständig in die Bestellung von
Bahnleistungen gesteckt
Fragt sich nur, was die Länder überhaupt mit der "Bestellung von
Bahnleistungen" zu tun haben sollten, wenn die Bahn privat betrieben wird
(bzw. werden soll). Da ist doch die Bahn selber für ihre Arbeitsfähigkeit
verantwortlich.
Ohne staatliche Zuschüsse bekommst du gerade auf dem Land keinen
Bahnverkehr, seit die Einführung der Kraftfahrzeuge eine preisgünstigere
Deckung der Transportbedürfnisse des ländlichen Raumes ermöglicht hat.
Ohne staatliche Zuschüsse bekommt ein Dorf noch nicht mal den Schulbus
einmal am Tag in den Nachbarort.

Kostendeckender Schienenverkehr ist nur dort möglich, wo die niedrigeren
Personalkosten je Fahrgast die Investition in Bau und Aufrecherhaltung
teurer Infrastruktur ermöglichen.

Theoretisch gäbe es die zwei Optionen, entweder dass der Staat die
Infrastruktur bereitstellt und an alle Interessenten vermietet (so wird
es beim Straßennetz gemacht) oder dass der Staat Zuschüsse zum Betrieb
der Strecken zahlt (so wird es beim Eisenbahn- und Busverkehr gemacht).
Nur wenn der Staat Zuschüsse zum Betrieb der Strecken zahlt, kann er
eine regelmäßige Bedienung der Dörfer garantieren (bei staatlicher
Infrastruktur muss sich immer noch jemand finden, der den Fahrer
bezahlt, wenn mal nur 2 Passagiere im Zug sitzen).
Johann Mayerwieser
2015-07-15 08:00:52 UTC
Permalink
Post by Rolf Mantel
Ohne staatliche Zuschüsse bekommst du gerade auf dem Land keinen
Bahnverkehr, seit die Einführung der Kraftfahrzeuge eine preisgünstigere
Deckung der Transportbedürfnisse des ländlichen Raumes ermöglicht hat.
Preisgünstiger für wen?
Straßenbau ohne Benutzungsentgelt, Folgekosten auf der einen Seite
Autokosten auf der anderen Seite, die Gesamtkosten für das Auto
übersteigen die Mobilitätskosten, die Vorteile des Autos sind unter
anderem die flexiblere und bequemere Mobilität.
horst-d.winzler
2015-07-15 14:59:21 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Post by Rolf Mantel
Ohne staatliche Zuschüsse bekommst du gerade auf dem Land keinen
Bahnverkehr, seit die Einführung der Kraftfahrzeuge eine preisgünstigere
Deckung der Transportbedürfnisse des ländlichen Raumes ermöglicht hat.
Preisgünstiger für wen?
Straßenbau ohne Benutzungsentgelt, Folgekosten auf der einen Seite
Autokosten auf der anderen Seite, die Gesamtkosten für das Auto
übersteigen die Mobilitätskosten, die Vorteile des Autos sind unter
anderem die flexiblere und bequemere Mobilität.
Für viele Arbeitnehmer ist das Auto die einzige Möglichkeit um in
einigermaßen "zumutbarer" Zeit zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Es
gibt sogar Fälle, in denen der Arbeitnehmer mit seinem Auto zu
unterschiedlichen Arbeitsplätzen eingesetzt wird.
Das eigene Auto ist durchaus als Betriebshilfsmittel anzusehen.

BTW Die KFZ-Steuer betrug 2014: €_8,5E9.
Euro Maut: €_5E9
Zum Vergleich die Rundfunksteuer: €_8E9
--
mfg hdw
Johann Mayerwieser
2015-07-16 00:32:08 UTC
Permalink
Post by horst-d.winzler
Das eigene Auto ist durchaus als Betriebshilfsmittel anzusehen.
Für jeden?
horst-d.winzler
2015-07-16 03:38:35 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Post by horst-d.winzler
Das eigene Auto ist durchaus als Betriebshilfsmittel anzusehen.
Für jeden?
Wenn es dir nicht ausmacht, unter Umständen einen halben Tag allein mit
dem Weg zur Arbeitsstelle zu zubringen, braucht man ev. kein eigenes Auto.
--
mfg hdw
Marc Haber
2015-07-16 07:06:55 UTC
Permalink
Post by horst-d.winzler
Post by Johann Mayerwieser
Post by horst-d.winzler
Das eigene Auto ist durchaus als Betriebshilfsmittel anzusehen.
Für jeden?
Wenn es dir nicht ausmacht, unter Umständen einen halben Tag allein mit
dem Weg zur Arbeitsstelle zu zubringen, braucht man ev. kein eigenes Auto.
Lall. Dass Du in der Pampa wohnst, ist Dein persönliches Pech. Mein
Stuttgarter Projekt erreiche ich mit der Bahn in knapp 75 Minuten. Die
mit dem Auto zu fahrende Entfernung beläuft sich auf knapp 105 km, im
Stuttgarter Berufsverkehr.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
horst-d.winzler
2015-07-16 07:26:17 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by horst-d.winzler
Post by Johann Mayerwieser
Post by horst-d.winzler
Das eigene Auto ist durchaus als Betriebshilfsmittel anzusehen.
Für jeden?
Wenn es dir nicht ausmacht, unter Umständen einen halben Tag allein mit
dem Weg zur Arbeitsstelle zu zubringen, braucht man ev. kein eigenes Auto.
Lall. Dass Du in der Pampa wohnst, ist Dein persönliches Pech. Mein
Stuttgarter Projekt erreiche ich mit der Bahn in knapp 75 Minuten. Die
mit dem Auto zu fahrende Entfernung beläuft sich auf knapp 105 km, im
Stuttgarter Berufsverkehr.
Dann freue dich über die günstige Verkehrsbedingungen. Bedenke aber,
Unternehmen siedeln sich dort an, wo es für sie vorteilhaft ist, nicht
wo die Verkehrsanbindung für Arbeitnehmer günstig ist. In deinem Fall
würdest du dann wohl kündigen bzw garnicht erst anfangen?
Manchesmal kommt einem schon der Gedanke, Harz 4 ist noch zu hoch?
Besonders bei solchen überheblichen Texten wie von dir.
--
mfg hdw
Johann Mayerwieser
2015-07-16 07:49:31 UTC
Permalink
Post by horst-d.winzler
Post by Marc Haber
Post by horst-d.winzler
Wenn es dir nicht ausmacht, unter Umständen einen halben Tag allein
mit dem Weg zur Arbeitsstelle zu zubringen, braucht man ev. kein
eigenes Auto.
Lall. Dass Du in der Pampa wohnst, ist Dein persönliches Pech. Mein
Stuttgarter Projekt erreiche ich mit der Bahn in knapp 75 Minuten. Die
mit dem Auto zu fahrende Entfernung beläuft sich auf knapp 105 km, im
Stuttgarter Berufsverkehr.
Dann freue dich über die günstige Verkehrsbedingungen. Bedenke aber,
Unternehmen siedeln sich dort an, wo es für sie vorteilhaft ist, nicht
wo die Verkehrsanbindung für Arbeitnehmer günstig ist. In deinem Fall
würdest du dann wohl kündigen bzw garnicht erst anfangen?
Manchesmal kommt einem schon der Gedanke, Harz 4 ist noch zu hoch?
Besonders bei solchen überheblichen Texten wie von dir.
Du musst ja froh sein, dass 200 km von deinem Wohnsitz weg (geschätzt
wegen 1/2 Tag) jemand lebt, der mit HatzIV zufrieden ist, sonst hättest
du womöglich den Job nicht sonder derjenige.
horst-d.winzler
2015-07-16 08:13:40 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Du musst ja froh sein, dass 200 km von deinem Wohnsitz weg (geschätzt
wegen 1/2 Tag) jemand lebt, der mit HatzIV zufrieden ist, sonst hättest
du womöglich den Job nicht sonder derjenige.
Wohl die falsche Pille heute erwischt?
--
mfg hdw
Johann Mayerwieser
2015-07-16 15:47:42 UTC
Permalink
Post by horst-d.winzler
Post by Johann Mayerwieser
Du musst ja froh sein, dass 200 km von deinem Wohnsitz weg (geschätzt
wegen 1/2 Tag) jemand lebt, der mit HatzIV zufrieden ist, sonst hättest
du womöglich den Job nicht sonder derjenige.
Wohl die falsche Pille heute erwischt?
Denk einmal nach - es gibt welche, die mit Hartziv zufrieden sind, wenn
du die zum Arbeiten zwingst (weil du mit hartziv - oder sollten wir eher
sagen: PuffIV - dann ist der unglücklich und noch einer, der gerne
arbeiten möchte, diesen Job aber nicht bekommt, weil der andere den
machen _muss_.
Also: aus 2 glücklichen Menschen 2 unglückliche machen, nur weil sich das
Wirtshausgeschwätz durchgesetzt hat.
horst-d.winzler
2015-07-16 17:18:34 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Post by horst-d.winzler
Post by Johann Mayerwieser
Du musst ja froh sein, dass 200 km von deinem Wohnsitz weg (geschätzt
wegen 1/2 Tag) jemand lebt, der mit HatzIV zufrieden ist, sonst hättest
du womöglich den Job nicht sonder derjenige.
Wohl die falsche Pille heute erwischt?
Denk einmal nach - es gibt welche, die mit Hartziv zufrieden sind, wenn
du die zum Arbeiten zwingst (weil du mit hartziv - oder sollten wir eher
sagen: PuffIV - dann ist der unglücklich und noch einer, der gerne
arbeiten möchte, diesen Job aber nicht bekommt, weil der andere den
machen _muss_.
Also: aus 2 glücklichen Menschen 2 unglückliche machen, nur weil sich das
Wirtshausgeschwätz durchgesetzt hat.
Hartz 4 ist eine Grundsicherung für Arbeitssuchende. Das Arbeitslose
nicht einfach in ein finanzielles Loch fallen, ist eine soziale
Einrichtung die ich gut finde! Sie ist aber nie als Dauerfinanzquelle
gedacht. Folglich läuft einiges schief.
Warum sollte ich also nachdenken?
--
mfg hdw
Hanno Foest
2015-07-16 22:04:30 UTC
Permalink
Post by horst-d.winzler
Hartz 4 ist eine Grundsicherung für Arbeitssuchende. Das Arbeitslose
nicht einfach in ein finanzielles Loch fallen, ist eine soziale
Einrichtung die ich gut finde! Sie ist aber nie als Dauerfinanzquelle
gedacht.
Es gibt nicht genügend Arbeit für alle. Was macht der Rest?
Post by horst-d.winzler
Folglich läuft einiges schief.
Aber nicht da, wo du meinst.
Post by horst-d.winzler
Warum sollte ich also nachdenken?
Tja.

Hanno
MaWin
2015-07-16 23:07:02 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Es gibt nicht genügend Arbeit für alle. Was macht der Rest?
Unsinn, natürlich gibt es genug Arbeit, man muss nicht gleich
Raketen bauen um zum Mond zu fliegen, Wüsten bewässern und
bepflanzen oder Magnetschwebebahnen überallhin zu baueen, es
reicht in der Ausbildung und Pflege, es reicht moderne
Maschinen zu erfinden die Erdbeeren ernten oder Hosen nähen.

Arbeit gäbe es ohne Ende.

Aber die Leute wollen einfach nicht arbeiten, weil man ihnen
nicht genug Geld bezahlt, es feht also an Geld.

Allerdings wird Geld billionenweise gedruckt, genug Geld ist
also da. Allerdings wird es zu 90% zu Spekulation an den Börsen
verwendet, und eben nicht dort wo es gebraucht wird, beispielsweise
in der Pflege und Ausbildung.

Die Verteilung des Geldes ist das Problem. Als Spanien noch Geld
ohne Ende hatte (per Kredit) wurde an jeder Ecke gebaut, hatten
alle leute Arbeit, waren alle glücklich weil so viel Neues
erschaffen werden konnte. Heute sitzen dort dieselben Leute, die
Arbeitskarft ist also da und die Leute haben schon bewiesen, daß
sie arbeiten wollen und arbeiten können, und trotzdem tut niemand
mehr etwas, einfach weil das Geld fehlt, sagt man.

Der Kapitalismus hat ein Problem mit der Verteilung des Geldes.

Es liegt sicher nicht daran, daß es zu wenig Arbeit gäbe.
--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Johann Mayerwieser
2015-07-17 06:50:55 UTC
Permalink
Unsinn, natürlich gibt es genug Arbeit, man muss nicht gleich Raketen
bauen um zum Mond zu fliegen, Wüsten bewässern und bepflanzen oder
Magnetschwebebahnen überallhin zu baueen, es reicht in der Ausbildung
und Pflege, es reicht moderne Maschinen zu erfinden die Erdbeeren ernten
oder Hosen nähen.
Arbeit gäbe es ohne Ende.
Aber die Leute wollen einfach nicht arbeiten, weil man ihnen nicht genug
Geld bezahlt, es feht also an Geld.
So, jetzt hebst dein Bierkrügel, sagst "Prost" und "Gell, so is", nickst
deinen Stammtischbrüdern zu, trinkst aus und bestellst das nächste Bier.
Lutz Schulze
2015-07-17 11:07:55 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Unsinn, natürlich gibt es genug Arbeit, man muss nicht gleich Raketen
bauen um zum Mond zu fliegen, Wüsten bewässern und bepflanzen oder
Magnetschwebebahnen überallhin zu baueen, es reicht in der Ausbildung
und Pflege, es reicht moderne Maschinen zu erfinden die Erdbeeren ernten
oder Hosen nähen.
Arbeit gäbe es ohne Ende.
Aber die Leute wollen einfach nicht arbeiten, weil man ihnen nicht genug
Geld bezahlt, es feht also an Geld.
So, jetzt hebst dein Bierkrügel, sagst "Prost" und "Gell, so is", nickst
deinen Stammtischbrüdern zu, trinkst aus und bestellst das nächste Bier.
Ein paar Argumente wären nicht schlecht gewesen.

Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
Johann Mayerwieser
2015-07-17 11:33:30 UTC
Permalink
Post by Lutz Schulze
Post by Johann Mayerwieser
So, jetzt hebst dein Bierkrügel, sagst "Prost" und "Gell, so is",
nickst deinen Stammtischbrüdern zu, trinkst aus und bestellst das
nächste Bier.
Ein paar Argumente wären nicht schlecht gewesen.
Argumente sind bei diesem Poster sinnlos und verschwendet.
Christoph Müller
2015-07-17 13:24:44 UTC
Permalink
Post by MaWin
Post by Hanno Foest
Es gibt nicht genügend Arbeit für alle. Was macht der Rest?
Unsinn, natürlich gibt es genug Arbeit,
Arbeit ist eh' der falsche Begriff. Ehrlicherweise muss es "Einkommen"
heißen.
Post by MaWin
Arbeit gäbe es ohne Ende.
Aber keine Einkommen. Diese heimsen immer mehr die Mächtigen ein. Das
geht typischerweise so lange gut, bis der Bogen überspannt ist. Dann
gibt es Revolution und Krieg mit sehr vielen Toten und Verletzten und
die Karten werden neu gemischt. War schon immer so. Die Erkenntnis,
wie's läuft, nützt leider auch nichts.
Post by MaWin
Aber die Leute wollen einfach nicht arbeiten, weil man ihnen
nicht genug Geld bezahlt, es feht also an Geld.
Auch Geld ist genug da. Nur nicht richtig verteilt. Die Natur löst
solche Probleme sehr gerne mit Bandbreiten. Die gibt's beim Geld aber
nicht. Eine Einkommensbandbreite könnte das Problem vielleicht lösen.
Fordert aber keiner. Gibt's deshalb auch nicht.
Post by MaWin
Allerdings wird Geld billionenweise gedruckt, genug Geld ist
also da. Allerdings wird es zu 90% zu Spekulation an den Börsen
verwendet, und eben nicht dort wo es gebraucht wird, beispielsweise
in der Pflege und Ausbildung.
Weil das Einkommen nach oben kein Limit kennt.
Post by MaWin
Die Verteilung des Geldes ist das Problem. Als Spanien noch Geld
ohne Ende hatte (per Kredit) wurde an jeder Ecke gebaut, hatten
alle leute Arbeit, waren alle glücklich weil so viel Neues
erschaffen werden konnte. Heute sitzen dort dieselben Leute, die
Arbeitskarft ist also da und die Leute haben schon bewiesen, daß
sie arbeiten wollen und arbeiten können, und trotzdem tut niemand
mehr etwas, einfach weil das Geld fehlt, sagt man.
Das Geld haben die falschen Leute.
Post by MaWin
Der Kapitalismus hat ein Problem mit der Verteilung des Geldes.
Richtig. Der Kommunismus aber auch. Wir brauchen eine Lösung dazwischen.
Einkommensbandbreite könnte die Lösung dazwischen sein. Damit einfach
die Impedanz stimmt.
Post by MaWin
Es liegt sicher nicht daran, daß es zu wenig Arbeit gäbe.
Wer "Arbeit" sagt, meint sehr oft "Einkommen". Warum also nicht die
Dinge einfach beim richtigen Namen nennen?
--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-07-17 05:40:43 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Es gibt nicht genügend Arbeit für alle.
Wirklich?


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Johann Mayerwieser
2015-07-17 06:51:39 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Hanno Foest
Es gibt nicht genügend Arbeit für alle.
Wirklich?
Frag das Arbeitsamt.
horst-d.winzler
2015-07-17 10:16:10 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Post by horst-d.winzler
Hartz 4 ist eine Grundsicherung für Arbeitssuchende. Das Arbeitslose
nicht einfach in ein finanzielles Loch fallen, ist eine soziale
Einrichtung die ich gut finde! Sie ist aber nie als Dauerfinanzquelle
gedacht.
Es gibt nicht genügend Arbeit für alle. Was macht der Rest?
An der Behauptung, es gäbe nicht genügend Arbeit für alle, habe ich
Zweifel. Denn bewiesen ist sie nicht. Woran es aber hapert, ist der
Umstand, daß für vieles, was getan werden müßte kein Geld da sei. Die
Frage sollte eher lauten, wo ist das Geld?
Post by Hanno Foest
Post by horst-d.winzler
Folglich läuft einiges schief.
Aber nicht da, wo du meinst.
Wo bitte vermutest du, was ich meine?
Post by Hanno Foest
Post by horst-d.winzler
Warum sollte ich also nachdenken?
Tja.
Aus dem Zusammenhang gerissen Sätze sind Verfälschungen. ;-)
--
mfg hdw
Hanno Foest
2015-07-17 15:24:01 UTC
Permalink
Post by horst-d.winzler
Post by Hanno Foest
Post by horst-d.winzler
Hartz 4 ist eine Grundsicherung für Arbeitssuchende. Das Arbeitslose
nicht einfach in ein finanzielles Loch fallen, ist eine soziale
Einrichtung die ich gut finde! Sie ist aber nie als Dauerfinanzquelle
gedacht.
Es gibt nicht genügend Arbeit für alle. Was macht der Rest?
An der Behauptung, es gäbe nicht genügend Arbeit für alle, habe ich
Zweifel. Denn bewiesen ist sie nicht.
https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Themen/Arbeitslose-und-gemeldetes-Stellenangebot/Arbeislose-und-gemeldetes-Stellenangebot-Nav.html

Arbeitslosigkeit: 2.711.187
Gemeldetes Arbeitsstellenangebot: 572.200
Post by horst-d.winzler
Woran es aber hapert, ist der
Umstand, daß für vieles, was getan werden müßte kein Geld da sei. Die
Frage sollte eher lauten, wo ist das Geld?
In diesem System gibt es mehr Arbeitslose als offene Stellen (qed). Du
kannst jetzt die Systemfrage stellen, aber Hartz4 ist ein Feature des
aktuellen Systems, sich in einem anderen Kontext darauf zu beziehen
ergibt keinen Sinn.

Solange dir also nicht etwas einfällt, wie du ein neues
Wirtschaftswunder mit Vollbeschäftigung zaubern kannst (und wg.
Automatisierung geht der Zug eher in die andere Richtung), läuft es also
darauf hinaus, daß Hartz4 für einen Teil der Bevölkerung
Dauerfinanzquelle ist. Egal, was du glaubst, wofür der Kram gedacht war
oder ist.

(Ob ich das gut finde oder nicht ist eine ganz andere Frage.)

Hanno
horst-d.winzler
2015-07-18 05:50:54 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Post by horst-d.winzler
Post by Hanno Foest
Post by horst-d.winzler
Hartz 4 ist eine Grundsicherung für Arbeitssuchende. Das Arbeitslose
nicht einfach in ein finanzielles Loch fallen, ist eine soziale
Einrichtung die ich gut finde! Sie ist aber nie als Dauerfinanzquelle
gedacht.
Es gibt nicht genügend Arbeit für alle. Was macht der Rest?
An der Behauptung, es gäbe nicht genügend Arbeit für alle, habe ich
Zweifel. Denn bewiesen ist sie nicht.
https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Themen/Arbeitslose-und-gemeldetes-Stellenangebot/Arbeislose-und-gemeldetes-Stellenangebot-Nav.html
Arbeitslosigkeit: 2.711.187
Gemeldetes Arbeitsstellenangebot: 572.200
Immer mehr Firmen bevorzugen aus verschiedenen Gründen eine
"inoffizelle" Arbeistssuche.

Tatsächlich sind aber mehr Leute arbeistslos als die offizelle Statistik
angibt.
Post by Hanno Foest
Post by horst-d.winzler
Woran es aber hapert, ist der
Umstand, daß für vieles, was getan werden müßte kein Geld da sei. Die
Frage sollte eher lauten, wo ist das Geld?
In diesem System gibt es mehr Arbeitslose als offene Stellen (qed). Du
kannst jetzt die Systemfrage stellen, aber Hartz4 ist ein Feature des
aktuellen Systems, sich in einem anderen Kontext darauf zu beziehen
ergibt keinen Sinn.
Die Menge der Arbeistlosen bzw die sich ein "normales" Leben eigentlich
nicht mehr leisten können, wird steigen.

Nur, ist das längst kein Geheimnis, denn alle Arbeistplätze deren
Tätigkeit standardisiert werden können, auf die wird der Leistungsdruck
steigen. Folgen sind bekannt.
Post by Hanno Foest
Solange dir also nicht etwas einfällt, wie du ein neues
Wirtschaftswunder mit Vollbeschäftigung zaubern kannst (und wg.
Automatisierung geht der Zug eher in die andere Richtung), läuft es also
darauf hinaus, daß Hartz4 für einen Teil der Bevölkerung
Dauerfinanzquelle ist. Egal, was du glaubst, wofür der Kram gedacht war
oder ist.
(Ob ich das gut finde oder nicht ist eine ganz andere Frage.)
Wie es bei uns weitergehen wird, ist in den USA zu bewundern. Je höher
die private wie auch die öffentliche Verschuldung steigt, um so mehr
Leute werden unter Lohndruck geraten. Ihnen droht die Arbeitslosigkeit.
Der Staat wird immer mehr Leute alimentieren.

Derzeit liegt die durchschnittliche Zinsbelastung jedes Produktes bei >40%.
--
mfg hdw
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-07-18 13:16:31 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Arbeitslosigkeit: 2.711.187
Gemeldetes Arbeitsstellenangebot: 572.200
Was eher wenig Aussagekraft hat, weil sehr viele Stellen gar nicht ans
Arbeitsamt gehen - die schicken nämlich nicht dafür qualifizierte
Leute, die die Personalabteilungen sinnlos blockieren.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Marc Haber
2015-07-18 15:19:36 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Hanno Foest
Arbeitslosigkeit: 2.711.187
Gemeldetes Arbeitsstellenangebot: 572.200
Was eher wenig Aussagekraft hat, weil sehr viele Stellen gar nicht ans
Arbeitsamt gehen - die schicken nämlich nicht dafür qualifizierte
Leute, die die Personalabteilungen sinnlos blockieren.
Oder überqualifizierte, die man sich erstmal angucken muss.

Grüße
Marc
--
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Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-07-16 07:55:00 UTC
Permalink
Post by horst-d.winzler
Dann freue dich über die günstige Verkehrsbedingungen. Bedenke aber,
Unternehmen siedeln sich dort an, wo es für sie vorteilhaft ist, nicht
wo die Verkehrsanbindung für Arbeitnehmer günstig ist. In deinem Fall
Auch der Faktor der Erreichbarkeit eines Unternehmens für Mitarbeiter
wie Kunden und Lieferanten ist sehr wohl ein Standortargument. Erlebe
ich aktuell in dem Laden, in dem ich arbeite. Wir haben den massiven
Nachteil, daß wir in der Pampa hocken und Bewerber es sich genau
überlegen, ob sie jeden Tag da rausfahren oder gar da hinziehen
wollen. Ich habe mich für fahren entschieden, wohnen würde ich hier
freiwillig nicht - nicht mal, wenn mir jemand eine Bude mietfrei
einfach so überließe.
Post by horst-d.winzler
würdest du dann wohl kündigen bzw garnicht erst anfangen?
Klar. Wie soll ich wo arbeiten, wenn ich da nicht hinkomm?
Post by horst-d.winzler
Manchesmal kommt einem schon der Gedanke, Harz 4 ist noch zu hoch?
Besonders bei solchen überheblichen Texten wie von dir.
Dummes Gelaber. Ich habe einen Job und wohne in einer Region, wo ich
in jedem Fall Arbeit finde. Etliche Hartz4-Fälle kommen rein daher,
daß entweder eine taugliche Ausbildung nicht vorhanden ist oder
derjenige nicht bereit ist, den Wohnort zu wechseln, oder beides.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Lars Schimmer
2015-07-16 09:34:55 UTC
Permalink
Post by horst-d.winzler
Dann freue dich über die günstige Verkehrsbedingungen. Bedenke aber,
Unternehmen siedeln sich dort an, wo es für sie vorteilhaft ist, nicht
wo die Verkehrsanbindung für Arbeitnehmer günstig ist. In deinem Fall
würdest du dann wohl kündigen bzw garnicht erst anfangen?
Manchesmal kommt einem schon der Gedanke, Harz 4 ist noch zu hoch?
Besonders bei solchen überheblichen Texten wie von dir.
Ein wenig mehr Flexibilität bitte, dem Arbeitsplatz nachziehen ist doch
OK. Man muß nicht >5km weg vom Arbeitsplatz wohnen.
Man muss kein Auto haben.
Ich bin seit 10 Jahren praktisch autofrei, habe keine 10 min zum
Arbeitsplatz (per Fahrrad) und alles notwendige um mich herum.
Aber ich wohn ja auch ned im Speckgürtel und habe ein Auto als
Statussymbol und meckere auch ned über den ÖPNV. Ich ändere da aktiv etwas.
Überheblichkeit mag man dir nachsagen, einen gewissen Trollfaktor oder
aber einfahc Faulheit beim Denken.
Und komm jetzt ned mit "Das Haus steht aber weit weg vom Arbeitsplatz"
oder mit "ich mag nicht umziehen für die Arbeit", das ist reine Dekadenz.

MfG,
Lars Schimmer
--
-------------------------------------------------------------
TU Graz, Institut für ComputerGraphik & WissensVisualisierung
Tel: +43 316 873-5405 E-Mail: ***@cgv.tugraz.at
Fax: +43 316 873-5402 PGP-Key-ID: 0x4A9B1723
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-07-16 09:38:22 UTC
Permalink
Post by Lars Schimmer
Ein wenig mehr Flexibilität bitte, dem Arbeitsplatz nachziehen ist doch
OK. Man muß nicht >5km weg vom Arbeitsplatz wohnen.
Doch, wenn der Arbeitsplatz in der Pampa ist - da will man nicht
wohnen geschweige denn alt werden.
Post by Lars Schimmer
Man muss kein Auto haben.
Ich bin seit 10 Jahren praktisch autofrei, habe keine 10 min zum
Arbeitsplatz (per Fahrrad) und alles notwendige um mich herum.
Ist bei mir bis auf die Entfernung zum Job ja auch so, kleine
Großstadt, alles in fußläufiger Reichweite, funktionierender ÖPNV, ein
Auto wurde 2006 abgeschafft, das zweite Exemplar vor ein paar Jahren.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Marc Haber
2015-07-16 11:30:43 UTC
Permalink
Post by Lars Schimmer
Post by horst-d.winzler
Dann freue dich über die günstige Verkehrsbedingungen. Bedenke aber,
Unternehmen siedeln sich dort an, wo es für sie vorteilhaft ist, nicht
wo die Verkehrsanbindung für Arbeitnehmer günstig ist. In deinem Fall
würdest du dann wohl kündigen bzw garnicht erst anfangen?
Manchesmal kommt einem schon der Gedanke, Harz 4 ist noch zu hoch?
Besonders bei solchen überheblichen Texten wie von dir.
Ein wenig mehr Flexibilität bitte, dem Arbeitsplatz nachziehen ist doch
OK. Man muß nicht >5km weg vom Arbeitsplatz wohnen.
Man muss kein Auto haben.
"Man".

Man muss nicht fest angestellt arbeiten. Und alle drei Monate umziehen
ist nicht realistisch.

Grüße
Marc
--
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Johann Mayerwieser
2015-07-16 15:49:58 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Man muss nicht fest angestellt arbeiten. Und alle drei Monate umziehen
ist nicht realistisch.
Komm nicht mit Ausnahmefällen - sonst komm ich mit dem, der über der
Firma wohnt in der er arbeitet, der braucht nicht einmal Straßenschuhe
als Fortbewegungsmittel.
Marc Haber
2015-07-16 16:26:29 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Post by Marc Haber
Man muss nicht fest angestellt arbeiten. Und alle drei Monate umziehen
ist nicht realistisch.
Komm nicht mit Ausnahmefällen
Ist freiberufliche Arbeit im Projektgeschäft wirklich _so_ exotisch?

Grüße
Marc
--
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Johann Mayerwieser
2015-07-16 22:37:10 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Johann Mayerwieser
Post by Marc Haber
Man muss nicht fest angestellt arbeiten. Und alle drei Monate umziehen
ist nicht realistisch.
Komm nicht mit Ausnahmefällen
Ist freiberufliche Arbeit im Projektgeschäft wirklich _so_ exotisch?
Sicher mehr als 90% der Arbeitnehmer fahren täglich den gleichen Weg, der
sich über Jahre nicht ändert. Um die geht es, nicht um die, die aus
welchen Gründen auch immer nicht unter diese Gruppe fallen.
Reinhard Greulich
2015-07-16 20:08:12 UTC
Permalink
Post by Lars Schimmer
Ein wenig mehr Flexibilität bitte, dem Arbeitsplatz nachziehen ist doch
OK. Man muß nicht >5km weg vom Arbeitsplatz wohnen.
Man muss kein Auto haben.
Und der Fall, dass der im gleichen Haushalt lebende Ehe-, Lebens- oder
Sonstwiepartner einen Arbeitsplatz in einer ganz anderen Richtung hat,
kommt in Deiner Welt nicht vor? Und zur Schule gehende Kinder auch nicht?
Alle unflexibel, nur Du nicht? Oder würdest Du das mit Internaten und
Wochenendbeziehungen regeln?
Post by Lars Schimmer
Überheblichkeit mag man dir nachsagen, einen gewissen Trollfaktor oder
aber einfahc Faulheit beim Denken.
_Du_ führst Dich hier überheblich auf.

Gruß - Reinhard,
--
mobil
Wolfgang Kynast
2015-07-16 21:08:38 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Lars Schimmer
Ein wenig mehr Flexibilität bitte, dem Arbeitsplatz nachziehen ist doch
OK. Man muß nicht >5km weg vom Arbeitsplatz wohnen.
Man muss kein Auto haben.
Und der Fall, dass der im gleichen Haushalt lebende Ehe-, Lebens- oder
Sonstwiepartner einen Arbeitsplatz in einer ganz anderen Richtung hat,
kommt in Deiner Welt nicht vor? Und zur Schule gehende Kinder auch nicht?
Alle unflexibel, nur Du nicht? Oder würdest Du das mit Internaten und
Wochenendbeziehungen regeln?
Ich fürchte, von dem Konzept "Beziehung mit einem anderen Menschen"
hat der Herr Schimmer noch nichts gehört.

Und außerdem gehören Frauen doch an den Herd !!!!111einself.
Post by Reinhard Greulich
Post by Lars Schimmer
Überheblichkeit mag man dir nachsagen, einen gewissen Trollfaktor oder
aber einfahc Faulheit beim Denken.
_Du_ führst Dich hier überheblich auf.
FACK.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Lars Schimmer
2015-07-17 06:40:24 UTC
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Post by Wolfgang Kynast
Post by Reinhard Greulich
Post by Lars Schimmer
Ein wenig mehr Flexibilität bitte, dem Arbeitsplatz nachziehen ist doch
OK. Man muß nicht >5km weg vom Arbeitsplatz wohnen.
Man muss kein Auto haben.
Und der Fall, dass der im gleichen Haushalt lebende Ehe-, Lebens- oder
Sonstwiepartner einen Arbeitsplatz in einer ganz anderen Richtung hat,
kommt in Deiner Welt nicht vor? Und zur Schule gehende Kinder auch nicht?
Alle unflexibel, nur Du nicht? Oder würdest Du das mit Internaten und
Wochenendbeziehungen regeln?
Ich fürchte, von dem Konzept "Beziehung mit einem anderen Menschen"
hat der Herr Schimmer noch nichts gehört.
Deine Befürchtungen in allen Ehren, aber ich kann noch ganz gut hören
und Musik geniessen. Was mich in den Nachtreisezügen (ob mit oder ohne
Autowagen) doch des öfteren am Schlafe gehindert hat.
Post by Wolfgang Kynast
Und außerdem gehören Frauen doch an den Herd !!!!111einself.
Herd, Herd, Herd... da klingelt was, nur was nochmal?
Du solltest wissen, aus Gründen der Sparsamkeit, des Umweltschutzes und
Bequemlichkeit wohn ich jetzt im Zelt auf dem Parkplatz vor der Arbeit
und nutze den Solarspiegel um meine Semmeln aufzuwärmen, mit Wasser....
Post by Wolfgang Kynast
Post by Reinhard Greulich
Post by Lars Schimmer
Überheblichkeit mag man dir nachsagen, einen gewissen Trollfaktor oder
aber einfahc Faulheit beim Denken.
_Du_ führst Dich hier überheblich auf.
FACK.
Sollte da ned nen U hin?

MfG,
Lars Schimmer
--
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TU Graz, Institut für ComputerGraphik & WissensVisualisierung
Tel: +43 316 873-5405 E-Mail: ***@cgv.tugraz.at
Fax: +43 316 873-5402 PGP-Key-ID: 0x4A9B1723
Wolfgang Kynast
2015-07-17 09:41:39 UTC
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On Fri, 17 Jul 2015 08:40:24 +0200, "Lars Schimmer" posted:

...
Post by Lars Schimmer
FACK.
Sollte da ned nen U hin?
*seufz*

Ein Usenet-Analphabet :-(
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Lars Schimmer
2015-07-18 09:47:33 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Schimmer
FACK.
Sollte da ned nen U hin?
*seufz*
Ein Usenet-Analphabet :-(
Nein! - DOCH! - OHHH!


MfG,
Lars Schimmer
--
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Wolfgang Kynast
2015-07-18 10:22:01 UTC
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Post by Lars Schimmer
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Schimmer
FACK.
Sollte da ned nen U hin?
*seufz*
Ein Usenet-Analphabet :-(
Nein! - DOCH! - OHHH!
Oh, Bildungsprogramm! So geht also "WissensVisualisierung".
Und ich dachte immer, das nennt man "Schreien".
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Lars Schimmer
2015-07-18 17:25:37 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Schimmer
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Schimmer
FACK.
Sollte da ned nen U hin?
*seufz*
Ein Usenet-Analphabet :-(
Nein! - DOCH! - OHHH!
Oh, Bildungsprogramm! So geht also "WissensVisualisierung".
Und ich dachte immer, das nennt man "Schreien".
Hm, wenn du mir zeigst, wie man Schreien sehen kann...
Aber erstmal laut rumposaunen ohne sich informiert zu haben und einen
persönlichen Angriff lostreten um mich zu diskreditieren, ach, nun, hast
Recht, wir sind im Usenet, ähm, Non-Bin News, UUCP.
Nö, ich schrei jetzt ned Me TOO, AOL!


MfG,
Lars Schimmer
--
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Wolfgang Kynast
2015-07-18 17:55:14 UTC
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Post by Lars Schimmer
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Schimmer
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Lars Schimmer
FACK.
Sollte da ned nen U hin?
*seufz*
Ein Usenet-Analphabet :-(
Nein! - DOCH! - OHHH!
Oh, Bildungsprogramm! So geht also "WissensVisualisierung".
Und ich dachte immer, das nennt man "Schreien".
Hm, wenn du mir zeigst, wie man Schreien sehen kann...
An der GROSSSCHREIBUNG.

Vor wieviel Tagen hast Du denn das Usenet entdeckt?
Und vor allem: wie?
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Hanno Foest
2015-07-19 00:03:43 UTC
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Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Schimmer
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Schimmer
FACK.
Sollte da ned nen U hin?
*seufz*
Ein Usenet-Analphabet :-(
Nein! - DOCH! - OHHH!
Oh, Bildungsprogramm! So geht also "WissensVisualisierung".
Und ich dachte immer, das nennt man "Schreien".
http://lmgtfy.com/?q=Nein!+-+DOCH!+-+OHHH!

Es schadet nicht, auch noch die Netzwelt außerhalb des Usenet zu kennen...

Hanno
Wolfgang Kynast
2015-07-19 09:23:27 UTC
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Post by Hanno Foest
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Schimmer
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Schimmer
FACK.
Sollte da ned nen U hin?
*seufz*
Ein Usenet-Analphabet :-(
Nein! - DOCH! - OHHH!
Oh, Bildungsprogramm! So geht also "WissensVisualisierung".
Und ich dachte immer, das nennt man "Schreien".
http://lmgtfy.com/?q=Nein!+-+DOCH!+-+OHHH!
Es schadet nicht, auch noch die Netzwelt außerhalb des Usenet zu kennen...
Sag ich doch - schreien ;-)

Über das Alter, wo ich den Herrn lustig fand, bin ich aber irgendwie
seit Jahrzehnten hinaus.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Lars Schimmer
2015-07-17 06:37:59 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by Lars Schimmer
Ein wenig mehr Flexibilität bitte, dem Arbeitsplatz nachziehen ist doch
OK. Man muß nicht >5km weg vom Arbeitsplatz wohnen.
Man muss kein Auto haben.
Und der Fall, dass der im gleichen Haushalt lebende Ehe-, Lebens- oder
Sonstwiepartner einen Arbeitsplatz in einer ganz anderen Richtung hat,
kommt in Deiner Welt nicht vor? Und zur Schule gehende Kinder auch nicht?
Alle unflexibel, nur Du nicht? Oder würdest Du das mit Internaten und
Wochenendbeziehungen regeln?
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Auch die Beziehungspartner finden in
der Nähe einen geeigneten Arbeitsplatz oder kümmern sich um die Kinder
oder oder oder. Vieles ist möglich, wenn man möchte.

Und Schule, gibt es wirklich nur in einer Stadt eine einzige Schule, auf
die die Kinder gehen können?
Meiner Erfahrung nach hat es ausreichend Schulen zur Auswahl, nur bei
den glücklichen/leidlichen Ausnahmefällen hats zu wenige Schulen (z.B.
Christopherusschulen, aber das sind eh Internate).

Man muß auch nich mit 2 (oder mehr Personen) im Haushalt fest
erwerbstätig sein, es hilft ungemein, muß aber ned. In ausreichend
Fällen ist der Aufwand für die zusätzlichen Mittel (Auto, Steuern,
anderer Wohnort weiter weg vom Arbeitsplatz,....) ident oder höher als
das 2. Einkommen.
Post by Reinhard Greulich
Post by Lars Schimmer
Überheblichkeit mag man dir nachsagen, einen gewissen Trollfaktor oder
aber einfahc Faulheit beim Denken.
_Du_ führst Dich hier überheblich auf.
Loriot-mode "Ach?"
Nur weil ich darauf hinweise, das viele Leute aus bequemlichkeit lieber
ein Auto (zuviel) haben, das unnütz Geld rauswirft und die Umwelt unnütz
verpestet?
Post by Reinhard Greulich
Gruß - Reinhard,
MfG,
Lars Schimmer
--
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TU Graz, Institut für ComputerGraphik & WissensVisualisierung
Tel: +43 316 873-5405 E-Mail: ***@cgv.tugraz.at
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Marc Haber
2015-07-17 09:51:58 UTC
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Post by Lars Schimmer
Post by Reinhard Greulich
Post by Lars Schimmer
Ein wenig mehr Flexibilität bitte, dem Arbeitsplatz nachziehen ist doch
OK. Man muß nicht >5km weg vom Arbeitsplatz wohnen.
Man muss kein Auto haben.
Und der Fall, dass der im gleichen Haushalt lebende Ehe-, Lebens- oder
Sonstwiepartner einen Arbeitsplatz in einer ganz anderen Richtung hat,
kommt in Deiner Welt nicht vor? Und zur Schule gehende Kinder auch nicht?
Alle unflexibel, nur Du nicht? Oder würdest Du das mit Internaten und
Wochenendbeziehungen regeln?
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Auch die Beziehungspartner finden in
der Nähe einen geeigneten Arbeitsplatz oder kümmern sich um die Kinder
oder oder oder. Vieles ist möglich, wenn man möchte.
Da spricht der Single aus dem Elfenbeinturm einer steiermärkischen
Hochschule. Da gehen die Uhren anders.
Post by Lars Schimmer
Und Schule, gibt es wirklich nur in einer Stadt eine einzige Schule, auf
die die Kinder gehen können?
Bist Du jemals umgeschult worden, am besten noch mitten im Schuljahr
oder zwei jahre vor dem Abi, am besten noch mit einer eher exotischen
Wahl von Wahlpflichtfächern oder einer anderen Sprachenfolge, oder in
ein anderes Bundesland?
Post by Lars Schimmer
Man muß auch nich mit 2 (oder mehr Personen) im Haushalt fest
erwerbstätig sein, es hilft ungemein, muß aber ned. In ausreichend
Fällen ist der Aufwand für die zusätzlichen Mittel (Auto, Steuern,
anderer Wohnort weiter weg vom Arbeitsplatz,....) ident oder höher als
das 2. Einkommen.
Und das Selbstwertgefühl des anderen Partners ist Dir egal? Nicht
jeder studiert um dann seinen Beruf freiwillig nicht auszuüben.

Kinder halten einen Partner für zehn bis fünfzehn Jahre vom Arbeiten
ab; was macht derjenige dann den Rest seines Lebens?

Grüße
Marc
--
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Stephan Seitz
2015-07-17 11:02:23 UTC
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Post by Marc Haber
Bist Du jemals umgeschult worden, am besten noch mitten im Schuljahr
oder zwei jahre vor dem Abi, am besten noch mit einer eher exotischen
Wahl von Wahlpflichtfächern oder einer anderen Sprachenfolge, oder in
ein anderes Bundesland?
Nein, denn wir Kinder hätten uns dann schlicht und ergreifend
geweigert, das auszubaden.
Post by Marc Haber
Und das Selbstwertgefühl des anderen Partners ist Dir egal? Nicht
jeder studiert um dann seinen Beruf freiwillig nicht auszuüben.
Jamei, keiner wird gezwungen, seinen Sadismus auszuleben und Balgen
ungefragt in die Welt zu setzen. Man kann halt nicht alles haben.
Post by Marc Haber
Kinder halten einen Partner für zehn bis fünfzehn Jahre vom Arbeiten
ab; was macht derjenige dann den Rest seines Lebens?
Die Frage ist falsch. Arbeit wird man dann auf jedem Fall finden
können, wie ich an meiner Mutter gesehen habe (z.B. Pfarrbücherei und
ähnliches). Die Frage ist, was du von der Arbeit erwartest.

Shade and sweet water!

Stephan
--
| Stephan Seitz E-Mail: stse+***@fsing.rootsland.net |
| Public Keys: http://fsing.rootsland.net/~stse/keys.html |
Johann Mayerwieser
2015-07-17 11:32:16 UTC
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Post by Marc Haber
Bist Du jemals umgeschult worden, am besten noch mitten im Schuljahr
oder zwei jahre vor dem Abi, am besten noch mit einer eher exotischen
Wahl von Wahlpflichtfächern oder einer anderen Sprachenfolge, oder in
ein anderes Bundesland?
Mitten im Schuljahr ist hart, wegen des anderen hat halt Österreich den
Vorteil, dass der Lehrplan immer noch Bundessache ist und sich nicht in
Länderkompetenzen verirrt - die an sich unnötigen Landeshauptleute
versuchen schon seit Jahrzehnten, diese Kompetenzen an sich zu reißen.
Lars Schimmer
2015-07-18 09:59:58 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Lars Schimmer
Post by Reinhard Greulich
Post by Lars Schimmer
Ein wenig mehr Flexibilität bitte, dem Arbeitsplatz nachziehen ist doch
OK. Man muß nicht >5km weg vom Arbeitsplatz wohnen.
Man muss kein Auto haben.
Und der Fall, dass der im gleichen Haushalt lebende Ehe-, Lebens- oder
Sonstwiepartner einen Arbeitsplatz in einer ganz anderen Richtung hat,
kommt in Deiner Welt nicht vor? Und zur Schule gehende Kinder auch nicht?
Alle unflexibel, nur Du nicht? Oder würdest Du das mit Internaten und
Wochenendbeziehungen regeln?
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Auch die Beziehungspartner finden in
der Nähe einen geeigneten Arbeitsplatz oder kümmern sich um die Kinder
oder oder oder. Vieles ist möglich, wenn man möchte.
Da spricht der Single aus dem Elfenbeinturm einer steiermärkischen
Hochschule. Da gehen die Uhren anders.
Nun, streng physikalisch gesehen: ja, ist ja eine andere Gravitations
:-) Das ist kein Elfenbeinturm ist, nun, sollte man wissen, wenn man
eine Hochschule von Innen gesehen hat. Und auch bei uns gibt es
Ehepartner und Lebenspartner! ;-) Man mag es im katholischen Ländle
Österreich ned für möglich halten, ist aber so.
Post by Marc Haber
Post by Lars Schimmer
Und Schule, gibt es wirklich nur in einer Stadt eine einzige Schule, auf
die die Kinder gehen können?
Bist Du jemals umgeschult worden, am besten noch mitten im Schuljahr
oder zwei jahre vor dem Abi, am besten noch mit einer eher exotischen
Wahl von Wahlpflichtfächern oder einer anderen Sprachenfolge, oder in
ein anderes Bundesland?
Ich bin umgeschult worden, 2 mal nur. Und ja, das sind alles Gründe, die
Schule nicht zu wechseln, aber daran stirbt man nicht. Sorry, klingt
drastisch, ist es auch. Ich würde auch ungern in der 11. Klasse die
Schule ins andere Bundesland/EU Staat wechseln wollen und von neu
beginnen wollen. Es kann einem den Berufsstart ruinieren, das Abitur,
die Zeit nach der Schule,.. ABER rein nüchtern betrachtet verliert die
betroffende Person ggf. einen Schulabschluß, ein Schuljahr oder einen
Job, der 100 Euro mehr als der jetzige einbringt. Bis auf den
psychischen Streß beim Umzug in eine neue Umgebung sind das IMHO nur
"Bequemlichkeitsfaktoren", man lebt dennoch weiter, schlechter als
vorher, aber man lebt.
Klar, das möchte man nicht haben, ich auch ned, aber es ist dennoch
möglich. Ich bin kein Kant, der anderen vorschreibt, ihr habt das so zu
machen. Ich weise nur darauf hin, es gibt eine andere Möglichkeit, die
kostet auch, bietet aber andere Freiheiten.
Post by Marc Haber
Post by Lars Schimmer
Man muß auch nich mit 2 (oder mehr Personen) im Haushalt fest
erwerbstätig sein, es hilft ungemein, muß aber ned. In ausreichend
Fällen ist der Aufwand für die zusätzlichen Mittel (Auto, Steuern,
anderer Wohnort weiter weg vom Arbeitsplatz,....) ident oder höher als
das 2. Einkommen.
Und das Selbstwertgefühl des anderen Partners ist Dir egal? Nicht
jeder studiert um dann seinen Beruf freiwillig nicht auszuüben.
Ohne beleidigend oder abwertend zu sein: viele Menschen arbeiten nicht
in dem Job, den sie gerne haben möchten. Es geht. Aber schöner ist ein
Job, der einem gefällt.
Ich persönlich würde dennoch abwiegen, wo ich meine Kosten reinstecke,
wenn mein Job mir weniger auswirft als das ich reinstecke. Arbeiten als
reiner Selbstzweck muß auch nicht sein.
Post by Marc Haber
Kinder halten einen Partner für zehn bis fünfzehn Jahre vom Arbeiten
ab; was macht derjenige dann den Rest seines Lebens?
Das Leben geniessen? Einfach leben? Einen Job suchen, der passt, lokal
ist, einem Spaß macht? Ein Hobby suchen? Bahn fahren? ;-)
Ja, klar, die finanzielle Situation spielt da wieder mit rein. Und das
die Gesellschaft (zu der auch wir zählen), nach 10-15 Jahren die Leute
nicht mehr in die besten Jobs lässt, weil man ja "keine Erfahrung" mehr
hat,....

(uff, ziemlich weit weg vom Autoreisezug nun, ich kenn ich keine
Umleitung zum thema mehr...)
Post by Marc Haber
Grüße
Marc
MfG,
Lars Schimmer
--
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TU Graz, Institut für ComputerGraphik & WissensVisualisierung
Tel: +43 316 873-5405 E-Mail: ***@cgv.tugraz.at
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Reinhard Greulich
2015-07-17 19:50:54 UTC
Permalink
Post by Lars Schimmer
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Auch die Beziehungspartner finden in
der Nähe einen geeigneten Arbeitsplatz oder kümmern sich um die Kinder
oder oder oder. Vieles ist möglich, wenn man möchte.
Allgemeinplätze. Du klingst nicht, als hättest Du da umfassende Erfahrung.
Wenn doch, dann werde bitte mal konkreter.
Post by Lars Schimmer
Man muß auch nich mit 2 (oder mehr Personen) im Haushalt fest
erwerbstätig sein, es hilft ungemein, muß aber ned. In ausreichend
Fällen ist der Aufwand für die zusätzlichen Mittel (Auto, Steuern,
anderer Wohnort weiter weg vom Arbeitsplatz,....) ident oder höher als
das 2. Einkommen.
Eine süddeutsche Regionalpartei hat dazu auch noch die Herdprämie politisch
durchgesetzt, das macht Deine Rechnung ja gleich noch besser.

In welcher Welt lebst Du eigentlich?
Post by Lars Schimmer
Nur weil ich darauf hinweise, das viele Leute aus bequemlichkeit lieber
ein Auto (zuviel) haben, das unnütz Geld rauswirft und die Umwelt unnütz
verpestet?
Das mit der "Bequemlichkeit" ist zunächst nichts als eine steile These, für
die Du jeden Beleg schuldig geblieben bist.

Gruß - Reinhard.
--
mobil
Lars Schimmer
2015-07-18 09:47:05 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Lars Schimmer
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Auch die Beziehungspartner finden in
der Nähe einen geeigneten Arbeitsplatz oder kümmern sich um die Kinder
oder oder oder. Vieles ist möglich, wenn man möchte.
Allgemeinplätze. Du klingst nicht, als hättest Du da umfassende Erfahrung.
Wenn doch, dann werde bitte mal konkreter.
Ich bin jedenfalls wegen meiner Arbeitsstelle mehrmals umgezogen und
habe somit mehrmals meinen Lebensmittelpunkt samt Freunde gewechselt.
Einfach ist das ned.
Post by Reinhard Greulich
Post by Lars Schimmer
Man muß auch nich mit 2 (oder mehr Personen) im Haushalt fest
erwerbstätig sein, es hilft ungemein, muß aber ned. In ausreichend
Fällen ist der Aufwand für die zusätzlichen Mittel (Auto, Steuern,
anderer Wohnort weiter weg vom Arbeitsplatz,....) ident oder höher als
das 2. Einkommen.
Eine süddeutsche Regionalpartei hat dazu auch noch die Herdprämie politisch
durchgesetzt, das macht Deine Rechnung ja gleich noch besser.
Ich rechne gerne mit Äpfel und Birnen, solltest du wissen.
Post by Reinhard Greulich
In welcher Welt lebst Du eigentlich?
Sollte die selbe sein, in der du lebst, nennt sich Planet Erde,
Sonnensystem, Milchstrasse,...
Post by Reinhard Greulich
Post by Lars Schimmer
Nur weil ich darauf hinweise, das viele Leute aus bequemlichkeit lieber
ein Auto (zuviel) haben, das unnütz Geld rauswirft und die Umwelt unnütz
verpestet?
Das mit der "Bequemlichkeit" ist zunächst nichts als eine steile These, für
die Du jeden Beleg schuldig geblieben bist.
Mathematisch korrekt: vor der Erfindung des Automobils lebten auch schon
Menschen auf der Erde und sind (größtenteils) nicht daran gestorben,
kein Automobil zu haben. Es ist somit möglich.
Das die Welt mit Automobil einfacher für das Individuum wird, bestreite
ich nicht, ebenso wenig die Tatsache, das viele Landstriche weit weg der
Ballungszentren ohne Auto eher schwierig zu "beleben" sind, aber es ist
möglich (Eigenversorgung und so).
Und da kommt die Bequemlichkeit ins Spiel: der Mensch KANN ohen Auto in
der Natur aus Selbstversorger-Basis überleben (sonst gäbe es uns gar
nicht), aber das möchten wir nicht, also suchen wir uns die Lösung, die
uns bequemer und angenehmer ist.
Soweit korrekt?
Post by Reinhard Greulich
Gruß - Reinhard.
MfG,
Lars Schimmer
--
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TU Graz, Institut für ComputerGraphik & WissensVisualisierung
Tel: +43 316 873-5405 E-Mail: ***@cgv.tugraz.at
Fax: +43 316 873-5402 PGP-Key-ID: 0x4A9B1723
Alexander Schreiber
2015-07-18 13:01:10 UTC
Permalink
Post by Lars Schimmer
Und da kommt die Bequemlichkeit ins Spiel: der Mensch KANN ohen Auto in
der Natur aus Selbstversorger-Basis überleben (sonst gäbe es uns gar
nicht), aber das möchten wir nicht, also suchen wir uns die Lösung, die
uns bequemer und angenehmer ist.
Mach das bitte mal vor. Viel Spass beim Versuch. Ja, unsere Vorfahren
aus der Steinzeit haben so gelebt, aber dementsprechenden "Schwund" gab
es dann auch - obwohl verschiedenen Anzeichen nach diese körperlich
robuster waren als wir heute.

Der Traum vom Selbstversorger-Leben platzt meist schon beim Essen: Sowas
wie frisches Obst und Gemüse gibt es halt nur ein paar Monate im Jahr,
solange da vor Ort was reif ist. Ansonsten heisst es, eingelagertes
Futtern (ein paar Fass Sauerkraut im Keller z.B.) - von einer gesunden,
ausgeglichenen Ernährung kann man da nur träumen. Und Schnitzel wächst
dann auch nicht mehr im Supermarkt, sondern man muss die Sau schon
selber meucheln und zerlegen (nachdem man sie vorher ansprechend rund
gefüttert hat).

Aber so richtig lustig wird es auf der medizinischen Seite. Ohne aktuelle
Tetanus-Impfung kann nämlich schon eine kleinere Schnitt-/Kratzverletzung
ein Todesurteil sein wenn man sich die passenden Keim (im Erdreich gut
vorhanden) einfängt. Ja, die beginnende Infektion kann die moderne Medizin
üblicherweise wieder in den Griff bekommen, aber wir waren ja beim
Selbstversorger, richtig?

Man liest sich,
Alex.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-07-18 13:22:25 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Lars Schimmer
Nur weil ich darauf hinweise, das viele Leute aus bequemlichkeit lieber
ein Auto (zuviel) haben, das unnütz Geld rauswirft und die Umwelt unnütz
verpestet?
Das mit der "Bequemlichkeit" ist zunächst nichts als eine steile These, für
die Du jeden Beleg schuldig geblieben bist.
Da muß man wiederum wenig belegen, das ist so, sehe ich im
Bekanntenkreis allenthalben, daß man halt ein zweites Auto hat, ohne
jede Not. Da werden Gründe vorgeschoben wie "die Kinder zum
Kindergarten / Kinderarzt fahren". Wenn man mal fragt, wo das ist -
aha, 300 bzw. 500 m von daheim weg. Soso. Das geht natürlich nicht
ohne Auto. Und wenn das Auto mal in Reparatur ist, dann wird
gejammert, wie nervig das ist, die Kinder bis in den Kindergarten zu
bringen, die hören nicht und rennen weg und machen sonstwas. Hmm. Ohne
Auto würde das von Anfang an schon funktionieren.

Muß ja jeder selber wissen, mir ist es egal, ich schwinge da auch
keine Moralkeule, kann gerne jeder seine Kohle verbrennen nach
Belieben, aber mal mit den Augen rollen muß ich da schon.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Reinhard Greulich
2015-07-18 20:19:02 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Muß ja jeder selber wissen, mir ist es egal, ich schwinge da auch
keine Moralkeule, kann gerne jeder seine Kohle verbrennen nach
Belieben, aber mal mit den Augen rollen muß ich da schon.
Ja klar gibts das, aber in diesen Fällen: genau, muss jeder selber wissen.

Und ich kenne mit zunehmender Tendenz eben auch Fälle, wo nicht der
Arbeitnehmer in die Pampa gezogen ist, sondern die Firma oder auch nur eine
einzelne Abteilung der Firma und wo nun halt andersrum gependelt wird, weil
das Häuschen eben da steht, wo es einstmals in Arbeitsplatznähe hingebaut
worden ist. Geht bis zum Wochenendpendeln. Da sind ganze Familien betroffen
und finden das alles andere als bequem, aber sie können halt eben nicht
wählen, wie das hier ohne jeden Beleg einfach mal so ins Blaue behauptet
wird.

Um wieder on.T zu werden: den Mitarbeitern von DB Autozug bzw. seiner
Servicegesellschaft in Hamburg dürfte bis spätestens 2017 genau das blühen,
wenn sie nicht zum Arbeitsamt gehen wollen.

Gruß - Reinhard.
--
mobil
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-07-19 07:32:02 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Und ich kenne mit zunehmender Tendenz eben auch Fälle, wo nicht der
Arbeitnehmer in die Pampa gezogen ist, sondern die Firma oder auch nur eine
einzelne Abteilung der Firma und wo nun halt andersrum gependelt wird, weil
Bei mir das ganz bewußt so, ich möchte niemals nicht in dem öden Kaff
wohnen, wo meine Arbeit ist, da pendle ich lieber.
Post by Reinhard Greulich
das Häuschen eben da steht, wo es einstmals in Arbeitsplatznähe hingebaut
worden ist. Geht bis zum Wochenendpendeln. Da sind ganze Familien betroffen
und finden das alles andere als bequem, aber sie können halt eben nicht
wählen, wie das hier ohne jeden Beleg einfach mal so ins Blaue behauptet
wird.
Ist aber auch irgendwie selbstgewählt; wer heute ein Haus zum selber
drin Wohnen baut, der muß mit sowas eben rechnen. Die Zeiten mit dem
Job fürs Leben sind vorbei, und das sollte mittlerweile jeder
mitbekommen haben. Wirklich bezahlbar ist Bauen halt nur da, wo es
keine Arbeit gibt, daher verstehe ich ja diesen Drang zum eigenen Haus
ohne Rücksicht auf Verluste nicht, da dran gehen Familien und
Existenzen regelmäßig kaputt, die Leute rennen sehend ins Verderben.
Weil man ja nix ist, wenn man kein Haus hat. Ist auch lustig, wie dann
imer schöngeredet wird, was man da Geld spart. Soso. Die Häuslebauer
haben plötzlich kein Geld mehr für Urlaub und Vergnügen, jede müde
Mark geht in die Hütte. Aber ist ja alles sooo billig. Und dann werden
wir verwundert gefragt, wie wir das machen, mit Urlaub und BC1oo
Städtereisen und so. Ganz einfach - wir sind Mieter, da bleibt eben
mehr über :) Und wir haben nicht zuletzt auch deswegen kein Auto, also
bleibt gleich noch mehr über.
Post by Reinhard Greulich
Um wieder on.T zu werden: den Mitarbeitern von DB Autozug bzw. seiner
Servicegesellschaft in Hamburg dürfte bis spätestens 2017 genau das blühen,
wenn sie nicht zum Arbeitsamt gehen wollen.
Ja, in Großkonzernen ist das bissl wie im Beamtentun,
Standortsicherheit ist nbicht immer gegeben.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Johann Mayerwieser
2015-07-19 08:14:35 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Ist aber auch irgendwie selbstgewählt; wer heute ein Haus zum selber
drin Wohnen baut, der muß mit sowas eben rechnen. Die Zeiten mit dem Job
fürs Leben sind vorbei, und das sollte mittlerweile jeder mitbekommen
haben. Wirklich bezahlbar ist Bauen halt nur da, wo es keine Arbeit
gibt, daher verstehe ich ja diesen Drang zum eigenen Haus ohne Rücksicht
auf Verluste nicht, da dran gehen Familien und Existenzen regelmäßig
kaputt, die Leute rennen sehend ins Verderben.
Wenn schon in einem Haus wohnen, bin ich für Containerhäuser, auseinander
schrauben, Deckwände drauf und mit den 4, 5 oder mehr Containern ab zum
nächsten Standort.
Marc Haber
2015-07-19 08:48:50 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Ist aber auch irgendwie selbstgewählt; wer heute ein Haus zum selber
drin Wohnen baut, der muß mit sowas eben rechnen. Die Zeiten mit dem
Job fürs Leben sind vorbei, und das sollte mittlerweile jeder
mitbekommen haben. Wirklich bezahlbar ist Bauen halt nur da, wo es
keine Arbeit gibt, daher verstehe ich ja diesen Drang zum eigenen Haus
ohne Rücksicht auf Verluste nicht, da dran gehen Familien und
Existenzen regelmäßig kaputt, die Leute rennen sehend ins Verderben.
Weil man ja nix ist, wenn man kein Haus hat.
Weil man sonst nicht die Freiheit hat, so zu leben wie man es wirklich
will. Nach dem Stand der Technik isoliert, mit umweltfreundlicher
Heizung, Kühlung im Sommer, Hausautomatisierung, netzwerkports in mehr
als ausreichender Anzahl, ein _wirklich_ schönes Bad nach den
_eigenen_ Wünschen, eine nicht auf "passt die auch in die nächste
Wohnung noch rein" optimierte Einbauküche, das gibt es in einer
Mietwohnung nicht.
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Ja, in Großkonzernen ist das bissl wie im Beamtentun,
Standortsicherheit ist nbicht immer gegeben.
In kleinen Firmen auch nicht, die können pleitegehen oder gekauft und
"standortkonsolidiert"[1] werden.

Grüße
Marc

[1] selbst wenn der Kauf nicht durch eine größere Firma erfolgt, kann
es sein, dasss das neue Management nicht am Standort lebt, als neue
Mitarbeiter nur Leute aus dem eigenen Wohnort einstellt und dann die
Firma umziehen lässt. Btdt.
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
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Marc Haber
2015-07-19 07:34:44 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Und ich kenne mit zunehmender Tendenz eben auch Fälle, wo nicht der
Arbeitnehmer in die Pampa gezogen ist, sondern die Firma oder auch nur eine
einzelne Abteilung der Firma und wo nun halt andersrum gependelt wird, weil
das Häuschen eben da steht, wo es einstmals in Arbeitsplatznähe hingebaut
worden ist. Geht bis zum Wochenendpendeln. Da sind ganze Familien betroffen
und finden das alles andere als bequem, aber sie können halt eben nicht
wählen, wie das hier ohne jeden Beleg einfach mal so ins Blaue behauptet
wird.
Man kann doch das mit viel Liebe gerade frisch gebaute Häuschen
innerhalb der Spekulationsfrist steuerpflichtig verkaufen und das
Spiel in der Nähe der Firma nochmal spielen?

Grüße
Marc, der in absehbarer Zeit auch nicht aus RSIG wegziehen wird
--
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Wolfgang Kynast
2015-07-16 10:12:43 UTC
Permalink
Post by horst-d.winzler
Post by Marc Haber
Post by horst-d.winzler
Post by Johann Mayerwieser
Post by horst-d.winzler
Das eigene Auto ist durchaus als Betriebshilfsmittel anzusehen.
Für jeden?
Wenn es dir nicht ausmacht, unter Umständen einen halben Tag allein mit
dem Weg zur Arbeitsstelle zu zubringen, braucht man ev. kein eigenes Auto.
Lall. Dass Du in der Pampa wohnst, ist Dein persönliches Pech. Mein
Stuttgarter Projekt erreiche ich mit der Bahn in knapp 75 Minuten. Die
mit dem Auto zu fahrende Entfernung beläuft sich auf knapp 105 km, im
Stuttgarter Berufsverkehr.
Dann freue dich über die günstige Verkehrsbedingungen. Bedenke aber,
Unternehmen siedeln sich dort an, wo es für sie vorteilhaft ist, nicht
wo die Verkehrsanbindung für Arbeitnehmer günstig ist.
Es gibt solche und solche. Wenn der Faktor Mensch für das Unternehmen
wichtig ist, wird der Unternehmer da schon drüber nachdenken.

Beispiel: Peter Schnell hat seine Software AG ganz bewußt an eine
exzellente Verkehrsanbindung gebaut:
https://www.google.de/maps/place/Software+AG/@49.8410541,8.6037481,12.5z/data=!4m2!3m1!1s0x47bd7b046cfcb15f:0x281b77e13e26ca7?hl=de
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Hanno Foest
2015-07-16 12:07:50 UTC
Permalink
Post by horst-d.winzler
Dann freue dich über die günstige Verkehrsbedingungen. Bedenke aber,
Unternehmen siedeln sich dort an, wo es für sie vorteilhaft ist, nicht
wo die Verkehrsanbindung für Arbeitnehmer günstig ist.
Wenn die Firmen da bauen, wo es für sie günstig ist, anstatt da, wo die
Arbeitnehmer kostengünstig hinkommen, wälzen sie ihre Kosten auf die
Arbeitnehmer ab. Wenn die Arbeitnehmer sich das gefallen lassen, dann
klappt das auch. Und die Hartz4-Drohung hilft dabei, daß sich die
Arbeitnehmer viel mehr gefallen lassen als früher - entsprechend
entwickelt sich der Niedriglohnsektor.

Wie machen das eigentlich Leute, die sich vorsätzlich vom Auto abhängig
gemacht haben, wenn das Teil mal kaputt ist? Oder wenn der Lappen weg
ist? Ich hab damals bei der Wohnungssuche darauf geachtet, daß der Job
(bzw. gar verschiedene Jobs) mit verschiedenen Verkehrsmitteln
erreichbar ist: Bahn, Auto, inzwischen sogar Fahrrad. Letzteres hat
meine Lebensqualität bemerkenswert gesteigert.
Post by horst-d.winzler
In deinem Fall
würdest du dann wohl kündigen bzw garnicht erst anfangen?
Manchmal ziehen Leute sogar wegen des Jobs um.

Hanno
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-07-16 12:20:23 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Wie machen das eigentlich Leute, die sich vorsätzlich vom Auto abhängig
gemacht haben, wenn das Teil mal kaputt ist? Oder wenn der Lappen weg
ist?
Ja, schwierige Sache. Kaputt ist blöd, hatten wir damals auch durch,
war problematisch nicht wegen der Kosten, sondern wegen der
Reparaturdauer. So kamen wir eigentlich auf die Bahn, strenggenommen.
Lappen weg ist dagegen meistens schon eigenes Verschulden, man kann so
fahren, daß das nicht passiert. Ein weiterer Punkt ist Krankheit, man
kann durchaus fahrunfähig werden, ohne auch gleich arbeitsunfähig zu
sein. Seien es Medikamente, oder ein verletztes Bein, das beim Bürojob
egal wäre, aber einen eben nicht fahren läßt.

Übrigens hat das mit dem Bein meine Frau durch, Kreuzbandriß,
daraufhin OP. Nicht zuletzt, weil wir kein Auto haben, hat sie eine
Bilderbuchgenesung hingelegt, die Krankschreibung um paar Wochen
abgekürzt, und keinerlei Komplikationen gehabt. Klar, wenn man sich
bewegen _muß_, dann geht das schneller als wenn man seinen Arsch mit
Hilfe der Krücken nur zwischen Sofa, Auto und Bürosessel bewegt,
pflichtschuldig und halbherzig zur Physiotherapie geht und ansonsten
stinkend faul herumhängt - so gesehen im Verwandtenkreis.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
horst-d.winzler
2015-07-16 12:59:00 UTC
Permalink
Post by Hanno Foest
Post by horst-d.winzler
Dann freue dich über die günstige Verkehrsbedingungen. Bedenke aber,
Unternehmen siedeln sich dort an, wo es für sie vorteilhaft ist, nicht
wo die Verkehrsanbindung für Arbeitnehmer günstig ist.
Wenn die Firmen da bauen, wo es für sie günstig ist, anstatt da, wo die
Arbeitnehmer kostengünstig hinkommen, wälzen sie ihre Kosten auf die
Arbeitnehmer ab. Wenn die Arbeitnehmer sich das gefallen lassen, dann
klappt das auch. Und die Hartz4-Drohung hilft dabei, daß sich die
Arbeitnehmer viel mehr gefallen lassen als früher - entsprechend
entwickelt sich der Niedriglohnsektor.
Die Arbeitgeber argumentieren, die Leute hätten ja sowieso ein Auto und
könnten die Kosten von der Steuer absetzen. Das private Auto wird als
Betriebsmittel angesehen. Wie du richtigerweise schreibst, die Leute
werden zunehmend in den Niedriglohnsektor gedrängt. Das ist bzw wird
auch Akademiker treffen.
Post by Hanno Foest
Wie machen das eigentlich Leute, die sich vorsätzlich vom Auto abhängig
gemacht haben, wenn das Teil mal kaputt ist? Oder wenn der Lappen weg
ist? Ich hab damals bei der Wohnungssuche darauf geachtet, daß der Job
(bzw. gar verschiedene Jobs) mit verschiedenen Verkehrsmitteln
erreichbar ist: Bahn, Auto, inzwischen sogar Fahrrad. Letzteres hat
meine Lebensqualität bemerkenswert gesteigert.
Wie er zu seinem Arbeitsplatz kommt, ist Sache des Arbeitnehmers.
Post by Hanno Foest
Post by horst-d.winzler
In deinem Fall
würdest du dann wohl kündigen bzw garnicht erst anfangen?
Manchmal ziehen Leute sogar wegen des Jobs um.
Oder führen eine Wochenendehe. War bei Post- und Bahnbeamten schon immer so.
--
mfg hdw
Marc Haber
2015-07-16 13:06:26 UTC
Permalink
Post by horst-d.winzler
Post by Hanno Foest
Post by horst-d.winzler
Dann freue dich über die günstige Verkehrsbedingungen. Bedenke aber,
Unternehmen siedeln sich dort an, wo es für sie vorteilhaft ist, nicht
wo die Verkehrsanbindung für Arbeitnehmer günstig ist.
Wenn die Firmen da bauen, wo es für sie günstig ist, anstatt da, wo die
Arbeitnehmer kostengünstig hinkommen, wälzen sie ihre Kosten auf die
Arbeitnehmer ab. Wenn die Arbeitnehmer sich das gefallen lassen, dann
klappt das auch. Und die Hartz4-Drohung hilft dabei, daß sich die
Arbeitnehmer viel mehr gefallen lassen als früher - entsprechend
entwickelt sich der Niedriglohnsektor.
Die Arbeitgeber argumentieren, die Leute hätten ja sowieso ein Auto und
könnten die Kosten von der Steuer absetzen.
Das ist sozusagen ein doppelter Trugschluss. Habe ich auch noch nie so
gehört.
Post by horst-d.winzler
Post by Hanno Foest
gemacht haben, wenn das Teil mal kaputt ist? Oder wenn der Lappen weg
ist? Ich hab damals bei der Wohnungssuche darauf geachtet, daß der Job
(bzw. gar verschiedene Jobs) mit verschiedenen Verkehrsmitteln
erreichbar ist: Bahn, Auto, inzwischen sogar Fahrrad. Letzteres hat
meine Lebensqualität bemerkenswert gesteigert.
Wie er zu seinem Arbeitsplatz kommt, ist Sache des Arbeitnehmers.
Und seine Arbeitsplätze mit kompetenten Leuten zu besetzen, ist Sache
des Arbeitgebers.

Grüße
Marc
--
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Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-07-16 13:32:08 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Und seine Arbeitsplätze mit kompetenten Leuten zu besetzen, ist Sache
des Arbeitgebers.
Das ist der Punkt. Kann man vermutlich nur beurteilen, wenn man auch
diese Seite kennt.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Reinhard Greulich
2015-07-16 20:08:12 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Dass Du in der Pampa wohnst, ist Dein persönliches Pech. Mein
Stuttgarter Projekt erreiche ich mit der Bahn in knapp 75 Minuten. Die
mit dem Auto zu fahrende Entfernung beläuft sich auf knapp 105 km, im
Stuttgarter Berufsverkehr.
Leider ist es heute nicht immer der Arbeitnehmer, der in der Pampa wohnt.
Manche Unternehmen ziehen mit einzelnen Abteilungen oder auch insgesamt in
die Pampa, weil da Kosten geringer sind, weil die Gemeinde
Unternehmensansiedlung fördert, wasauchimmer. Ich freue mich sehr über
meine gute ÖV-Anbindung der Arbeitsstelle, habe das aber auch schon sehr
viel anders erlebt.

Die steuerliche Absetzbarkeit des Arbeitsweges als Werbungskosten ist nur
recht und billig (weil ohne Arbeitsweg kein Arbeiten), trotzdem erscheint
es mir etwas ungerecht, wenn Unternehmen zur Kostensenkung in die Pampa
gehen und nicht zu den Steuerermäßigungen für die Mitarbeitenden in
irgendeiner Weise herangezogen werden als Verursacher.

Gruß - Reinhard.
--
mobil
Lutz Schulze
2015-07-17 05:22:24 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Die steuerliche Absetzbarkeit des Arbeitsweges als Werbungskosten ist nur
recht und billig (weil ohne Arbeitsweg kein Arbeiten), trotzdem erscheint
es mir etwas ungerecht, wenn Unternehmen zur Kostensenkung in die Pampa
gehen und nicht zu den Steuerermäßigungen für die Mitarbeitenden in
irgendeiner Weise herangezogen werden als Verursacher.
In D wird aus gutem Grund nach Leistungsfähigkeit besteuert, nicht nach
diffusem Gerechtigkeitsempfinden.

Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
Johann Mayerwieser
2015-07-17 06:48:00 UTC
Permalink
Post by Lutz Schulze
Post by Reinhard Greulich
Die steuerliche Absetzbarkeit des Arbeitsweges als Werbungskosten ist
nur recht und billig (weil ohne Arbeitsweg kein Arbeiten), trotzdem
erscheint es mir etwas ungerecht, wenn Unternehmen zur Kostensenkung in
die Pampa gehen und nicht zu den Steuerermäßigungen für die
Mitarbeitenden in irgendeiner Weise herangezogen werden als
Verursacher.
In D wird aus gutem Grund nach Leistungsfähigkeit besteuert, nicht nach
diffusem Gerechtigkeitsempfinden.
Richtig, es werden auch Betriebsausgaben bei der Steuer berücksichtigt.
Warum sollen nicht die Aufwendungen des Staates in die Steuer einberechnet
werden - z.B. durch Abgaben für den Arbeitsweg der in der Firma
beschäftigten Pendler?
Lutz Schulze
2015-07-17 11:14:29 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Post by Lutz Schulze
Post by Reinhard Greulich
Die steuerliche Absetzbarkeit des Arbeitsweges als Werbungskosten ist
nur recht und billig (weil ohne Arbeitsweg kein Arbeiten), trotzdem
erscheint es mir etwas ungerecht, wenn Unternehmen zur Kostensenkung in
die Pampa gehen und nicht zu den Steuerermäßigungen für die
Mitarbeitenden in irgendeiner Weise herangezogen werden als
Verursacher.
In D wird aus gutem Grund nach Leistungsfähigkeit besteuert, nicht nach
diffusem Gerechtigkeitsempfinden.
Richtig, es werden auch Betriebsausgaben bei der Steuer berücksichtigt.
Warum sollen nicht die Aufwendungen des Staates in die Steuer einberechnet
werden - z.B. durch Abgaben für den Arbeitsweg der in der Firma
beschäftigten Pendler?
Dann stellt der AG eben bevorzugt Leute aus der Nähe ein. Ob das so ein
kluger Schachzug ist? Ich höre schon das Geschrei von wegen
Ungleichbehandlung usw. Am besten wir richten gleich eine Kontrollstelle ein
...

Wenn der Arbeitgeber mit dem Standort in der Pampa so dick Geld spart erhöht
das seinen Gewinn und damit seine Steuern. Dar es nicht genau das was du
wolltest?

Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php
Johann Mayerwieser
2015-07-17 11:39:13 UTC
Permalink
Post by Lutz Schulze
Post by Johann Mayerwieser
Richtig, es werden auch Betriebsausgaben bei der Steuer berücksichtigt.
Warum sollen nicht die Aufwendungen des Staates in die Steuer
einberechnet werden - z.B. durch Abgaben für den Arbeitsweg der in der
Firma beschäftigten Pendler?
Dann stellt der AG eben bevorzugt Leute aus der Nähe ein. Ob das so ein
kluger Schachzug ist? Ich höre schon das Geschrei von wegen
Ungleichbehandlung usw. Am besten wir richten gleich eine Kontrollstelle
ein ...
Wo liegt das Problem, für jeden aus der Gegend eingestellten muss einer
aus der Gegend nicht auspendeln und ein anderer, der dann seinen
Arbeitsplatz inne hätte, nicht einpendeln - eine Win-Win-Win-Situation.

https://goo.gl/pGBpOK
Post by Lutz Schulze
Wenn der Arbeitgeber mit dem Standort in der Pampa so dick Geld spart
erhöht das seinen Gewinn und damit seine Steuern. Dar es nicht genau das
was du wolltest?
Betriebe, die Steuer zahlen sind eher selten, zumeist gibt es da ziemich
viel Phantasie, wie man der Steuer entkommt.
Marc Haber
2015-07-17 11:55:54 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Betriebe, die Steuer zahlen sind eher selten
Lallbla.

Grüße
Marc
--
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Wolfgang Kynast
2015-07-17 13:38:52 UTC
Permalink
On 17 Jul 2015 11:39:13 GMT, "Johann Mayerwieser" posted:

...
Post by Johann Mayerwieser
Betriebe, die Steuer zahlen sind eher selten, zumeist gibt es da ziemich
viel Phantasie, wie man der Steuer entkommt.
Interessanter Einblick in die österreichische Welt.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Alexander Schreiber
2015-07-18 13:07:08 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Post by Lutz Schulze
Post by Johann Mayerwieser
Richtig, es werden auch Betriebsausgaben bei der Steuer berücksichtigt.
Warum sollen nicht die Aufwendungen des Staates in die Steuer
einberechnet werden - z.B. durch Abgaben für den Arbeitsweg der in der
Firma beschäftigten Pendler?
Dann stellt der AG eben bevorzugt Leute aus der Nähe ein. Ob das so ein
kluger Schachzug ist? Ich höre schon das Geschrei von wegen
Ungleichbehandlung usw. Am besten wir richten gleich eine Kontrollstelle
ein ...
Wo liegt das Problem, für jeden aus der Gegend eingestellten muss einer
aus der Gegend nicht auspendeln und ein anderer, der dann seinen
Arbeitsplatz inne hätte, nicht einpendeln - eine Win-Win-Win-Situation.
Klar, weil man als Firma ja für alle Jobs qualifizierte Leute direkt
nebenan findet, richtig? Soll gerüchteweise auch noch andere Firmen
geben als "Meiers Putzservice".
Post by Johann Mayerwieser
Post by Lutz Schulze
Wenn der Arbeitgeber mit dem Standort in der Pampa so dick Geld spart
erhöht das seinen Gewinn und damit seine Steuern. Dar es nicht genau das
was du wolltest?
Betriebe, die Steuer zahlen sind eher selten, zumeist gibt es da ziemich
viel Phantasie, wie man der Steuer entkommt.
Dann frage ich mich, wo 2014 die fast 44 Milliarden EUR[0] an Gewerbesteuer
hergekommen sind, wenn kaum Betriebe Steuern zahlen. Haben die Gemeinden
das Geld unterm Sofa gefunden?

Man liest sich,
Alex.
[0] Ganz Deutschland.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
Johann Mayerwieser
2015-07-18 13:24:12 UTC
Permalink
Post by Alexander Schreiber
Post by Johann Mayerwieser
Betriebe, die Steuer zahlen sind eher selten, zumeist gibt es da
ziemich viel Phantasie, wie man der Steuer entkommt.
Dann frage ich mich, wo 2014 die fast 44 Milliarden EUR[0] an
Gewerbesteuer hergekommen sind, wenn kaum Betriebe Steuern zahlen. Haben
die Gemeinden das Geld unterm Sofa gefunden?
Schau dir die großen Konzern-Betriebe an, da wird stark gemauschelt,
damit man in Luxemburg, Irland oder in der Slowakei besteuert wird. Z.B.
in dem die Luxemburger Schwesternfirma Teile für die Produktion eines
Artikels um schweineteures Geld an die Deutsche oder österreichische
Schwesternfirma verkauft und diese dann keinen Gewinn einfährt. Derartige
Tricks gibt es in Hülle und Fülle. Auch Amazon läuft ähnlich - der
Kaufpreis geht nach Luxemburg, in Deutschland ist nur die Logistik....
Marc Haber
2015-07-18 15:27:49 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Post by Alexander Schreiber
Post by Johann Mayerwieser
Betriebe, die Steuer zahlen sind eher selten, zumeist gibt es da
ziemich viel Phantasie, wie man der Steuer entkommt.
Dann frage ich mich, wo 2014 die fast 44 Milliarden EUR[0] an
Gewerbesteuer hergekommen sind, wenn kaum Betriebe Steuern zahlen. Haben
die Gemeinden das Geld unterm Sofa gefunden?
Schau dir die großen Konzern-Betriebe an,
Es ist unstrittig, dass das geht und dass es auch gemacht wird.

Zu behaupten, dass Unternehmen grundsätzlich keine Steuern zahlen
würden, ist eine Ohrfeige für alle kleinen und mittleren Unternehmen,
die sich nicht leisten können, solche Tricks zu ziehen.

Grüße
Ma "KMU == Unternehmen die Steuern zahlen" rc
--
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Alexander Schreiber
2015-07-18 18:16:47 UTC
Permalink
["Followup-To:" header set to de.sci.electronics.]
Post by Marc Haber
Post by Johann Mayerwieser
Post by Alexander Schreiber
Post by Johann Mayerwieser
Betriebe, die Steuer zahlen sind eher selten, zumeist gibt es da
ziemich viel Phantasie, wie man der Steuer entkommt.
Dann frage ich mich, wo 2014 die fast 44 Milliarden EUR[0] an
Gewerbesteuer hergekommen sind, wenn kaum Betriebe Steuern zahlen. Haben
die Gemeinden das Geld unterm Sofa gefunden?
Schau dir die großen Konzern-Betriebe an,
Es ist unstrittig, dass das geht und dass es auch gemacht wird.
Zu behaupten, dass Unternehmen grundsätzlich keine Steuern zahlen
würden, ist eine Ohrfeige für alle kleinen und mittleren Unternehmen,
die sich nicht leisten können, solche Tricks zu ziehen.
Grüße
Ma "KMU == Unternehmen die Steuern zahlen" rc
Dummerweise sind Politiker mittlerweile so teuer, dass ein typisches
steuernzahlendes (und damit staatstragendes) KMU sich keinen mehr leisten
kann. Mit dem Ergebnis, dass die Gesetze vor allem zum Nutzen der Grossen
angepasst werden und der Mittelstand weiter klein gemacht wird.

Man liest sich,
Alex.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
Alexander Schreiber
2015-07-18 18:15:14 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Post by Alexander Schreiber
Post by Johann Mayerwieser
Betriebe, die Steuer zahlen sind eher selten, zumeist gibt es da
ziemich viel Phantasie, wie man der Steuer entkommt.
Dann frage ich mich, wo 2014 die fast 44 Milliarden EUR[0] an
Gewerbesteuer hergekommen sind, wenn kaum Betriebe Steuern zahlen. Haben
die Gemeinden das Geld unterm Sofa gefunden?
Schau dir die großen Konzern-Betriebe an, da wird stark gemauschelt,
damit man in Luxemburg, Irland oder in der Slowakei besteuert wird. Z.B.
in dem die Luxemburger Schwesternfirma Teile für die Produktion eines
Artikels um schweineteures Geld an die Deutsche oder österreichische
Schwesternfirma verkauft und diese dann keinen Gewinn einfährt. Derartige
Tricks gibt es in Hülle und Fülle. Auch Amazon läuft ähnlich - der
Kaufpreis geht nach Luxemburg, in Deutschland ist nur die Logistik....
Gemauschelt ... die ganzen Spielchen dürften sich brav im Rahmen der
Legalität bewegen. Ich finde das populistische Politiker-Gejammer dass
(primär grosse) Unternehmen "nicht genug Steuern zahlen" reichlich
falsch. Minimierung der zu zahlenden Steuern ist halt u.a. auch Aufgabe
der Finanzabteilung eines Unternehmens - man kann ihnen schlecht vorwerfen,
ihren Job zu machen und alle legalen Steuerschlupflöcher nach Kräften
zu nutzen. Täten sie das nicht, gäbe es mächtig Ärger auf der nächsten
Jahresversammlung der Aktionäre (soweit AG). Sollen die Unternehmen etwa
freiwillig dem Staat extra Geld geben? Das riecht (zu Recht) dann wieder
sehr nach Bestechung.

Die genutzten Schlupflöcher sind ja nicht von alleine entstanden, die
sind von den jeweils regierenden Politikern so abgesegnet worden und
könnten genau so wieder geschlossen werden. Wenn, ja wenn da nicht ein
Interessenkonflikt auf Seiten der Berufspolitiker wäre ...

Und das die dickeren der Steuerschlupflöcher nur von sehr grossen
Unternehmen wirklich effektiv genutzt werden können hat auch seinen
Grund: so eine kleine KMU-Bude mit 20 Mitarbeitern kann sich schlicht
keinen Politiker weit oben leisten, das Geld haben nur Grossunternehmen.

Man liest sich,
Alex.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
Reinhard Greulich
2015-07-17 19:50:55 UTC
Permalink
Post by Lutz Schulze
In D wird aus gutem Grund nach Leistungsfähigkeit besteuert, nicht nach
diffusem Gerechtigkeitsempfinden.
Hehre Worte, hier nur unzutreffend. Weder haben die betroffenen
Arbeitnehmer Interesse an diesem Steuernachlass (nämlich weil die
tatsächlich ihnen entstehenden Kosten darüber liegen), noch wird die
bessere Gewinnsituation des verursachenden Unternehmens in irgendeiner
Weise mit den verursachten Kosten (die des Fiskus und die des den Rest
tragenden Arbeitnehmers) belastet. Hier wird also die Leistungsfähigkeit
genau nicht berücksichtigt.

Aber falsche Gruppe, ich wollte das nur nicht so im Raum stehen lassen.

Gruß - Reinhard.
--
mobil
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-07-17 05:42:52 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Die steuerliche Absetzbarkeit des Arbeitsweges als Werbungskosten ist nur
recht und billig (weil ohne Arbeitsweg kein Arbeiten), trotzdem erscheint
es mir etwas ungerecht, wenn Unternehmen zur Kostensenkung in die Pampa
gehen und nicht zu den Steuerermäßigungen für die Mitarbeitenden in
irgendeiner Weise herangezogen werden als Verursacher.
Unser Laden ist in der Pampe, in der er ist, entstanden, das war
damals Zufall, das Personal kommt nach wie vor auch größtenteils aus
der Gegend, insofern eher eine gewachsene Sache.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Johann Mayerwieser
2015-07-16 07:46:40 UTC
Permalink
Post by horst-d.winzler
Post by Johann Mayerwieser
Post by horst-d.winzler
Das eigene Auto ist durchaus als Betriebshilfsmittel anzusehen.
Für jeden?
Wenn es dir nicht ausmacht, unter Umständen einen halben Tag allein mit
dem Weg zur Arbeitsstelle zu zubringen, braucht man ev. kein eigenes Auto.
Braucht jeder so lange?
Eric Brücklmeier
2015-07-16 08:05:38 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Post by horst-d.winzler
Post by Johann Mayerwieser
Post by horst-d.winzler
Das eigene Auto ist durchaus als Betriebshilfsmittel anzusehen.
Für jeden?
Wenn es dir nicht ausmacht, unter Umständen einen halben Tag allein mit
dem Weg zur Arbeitsstelle zu zubringen, braucht man ev. kein eigenes Auto.
Braucht jeder so lange?
Ich komme mit 12 min. zu Fuß ganz gut hin - fahre aber trotzdem häufig
mim Moped ;-)
--
http://www.headless-brewing.com/
Sieghard Schicktanz
2015-07-16 11:51:51 UTC
Permalink
Hallo Rolf,
Post by Rolf Mantel
Ohne staatliche Zuschüsse bekommst du gerade auf dem Land keinen
Bahnverkehr, seit die Einführung der Kraftfahrzeuge eine preisgünstigere
Deckung der Transportbedürfnisse des ländlichen Raumes ermöglicht hat.
Kraftfahrzeuge erlauben aber nur deshalb "eine preisgünstigere Deckung der
Transportbedürfnisse", weil deren Kosten weitestgehend "unsichtbar"
gehalten werden - als da (zumindest) sind Straßenbau (Steuern), Schäden
durch Abgase (Reparaturkosten, Versicherungen), Gesundheitsfolgen (Kranken-
und Unfallversicherungen).
Post by Rolf Mantel
Kostendeckender Schienenverkehr ist nur dort möglich, wo die niedrigeren
Personalkosten je Fahrgast die Investition in Bau und Aufrecherhaltung
teurer Infrastruktur ermöglichen.
Die Infrastruktur ist doch jetzt auch vom Betrieb abgekoppelt und wird vom
Staat bereitgestellt - aber eben nicht "kostenlos" wie die Straßen.
Post by Rolf Mantel
Theoretisch gäbe es die zwei Optionen, entweder dass der Staat die
Infrastruktur bereitstellt und an alle Interessenten vermietet (so wird
es beim Straßennetz gemacht) oder dass der Staat Zuschüsse zum Betrieb
der Strecken zahlt (so wird es beim Eisenbahn- und Busverkehr gemacht).
Nein, so wird es - meines Wissens - beim Schienennetz derzeit gemacht, beim
Straßennetz ist es derzeit noch so, daß es kostenlos zur Verfügung gestellt
wird. Kosten verursacht dem Benutzer nicht die Benutzung der Straße,
sondern das Betreiben seines Fahrzeugs. Schienenfahrzeuge dagegen müssen
für das Benutzen der Fahrwege direkt zahlen (wobei si allerdings auch mehr
an Leistungen benötigen - Signalisierung, Weichenstellung, Überwachung u.ä)
Post by Rolf Mantel
Infrastruktur muss sich immer noch jemand finden, der den Fahrer
bezahlt, wenn mal nur 2 Passagiere im Zug sitzen).
Das ist bei Linienbussen allerdings ganz genauso.
Und beim Individualverkehr muß der Fahrwillige dann eben selber fahren - da
ist die Bahn halt im Nachteil, weil die sowas nicht kann.
--
--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------
Arne Johannessen
2015-07-17 10:32:17 UTC
Permalink
Post by Sieghard Schicktanz
Hallo Rolf,
Seither investiert die Bahn nur noch in solche Nahverkehrsstrecken, bei
denen das Bundesland Bestellgarantieren (IIRC für 20 Jahre) abgibt,
also fast nur noch in den Ballungsgebieten.
Klar, nur kein Risiko eingehen, es könnte ja schiefgehen und
funktionieren...
So wie ca. 2005 in NRW: Verkehrsverbund gibt Bestellgarantie ab, DB
Netz installiert komplett neuen Oberbau für die Reaktivierung. Kaum ist
der fertig, storniert die inzwischen neu gewählte Landesregierung das
Projekt.

Logisch, dass die DB vorsichtig ist, nachdem sie wieder und wieder
verarscht wurde. Die Bundesbahn hatte es da möglicherweise leichter.
--
Arne Johannessen
Marc Haber
2015-07-17 11:54:37 UTC
Permalink
Post by Arne Johannessen
Post by Sieghard Schicktanz
Hallo Rolf,
Seither investiert die Bahn nur noch in solche Nahverkehrsstrecken, bei
denen das Bundesland Bestellgarantieren (IIRC für 20 Jahre) abgibt,
also fast nur noch in den Ballungsgebieten.
Klar, nur kein Risiko eingehen, es könnte ja schiefgehen und
funktionieren...
So wie ca. 2005 in NRW: Verkehrsverbund gibt Bestellgarantie ab, DB
Netz installiert komplett neuen Oberbau für die Reaktivierung. Kaum ist
der fertig, storniert die inzwischen neu gewählte Landesregierung das
Projekt.
Um welche Strecke ging es da?

Grüße
Marc
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Matthias Dingeldein
2015-07-17 12:56:21 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Arne Johannessen
Post by Sieghard Schicktanz
Klar, nur kein Risiko eingehen, es könnte ja schiefgehen und
funktionieren...
So wie ca. 2005 in NRW: Verkehrsverbund gibt Bestellgarantie ab, DB
Netz installiert komplett neuen Oberbau für die Reaktivierung. Kaum ist
der fertig, storniert die inzwischen neu gewählte Landesregierung das
Projekt.
Um welche Strecke ging es da?
klingt nach Bruegge(Westf) -- Marienheide

Gruss, Matthias Dingeldein

f'up debh
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... und immer ne Handbreit Schiene unter den Raedern!
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